Freitag, 12. September 2014
Gulalup
georgk, 22:51h
Ich habe mich entschlossen, meinen Blog zu reaktivieren, da es sich in Australien als praktisch erwiesen hat, nicht jedem einzeln erzählen zu müssen was ich hier so mache und was hier in meiner Nachbarschaft so läuft…gerade werde ich von mies lautem französischem Hip-Hop beschallt, was daran liegt, dass ich seit Freitag (05.09) in einer Wohngegend wohne, wo abends am Wochenende fesche Autos mit dicken Soundanlagen und offenen Kofferräumen rumstehen und die Leute drum herum einfach nur cool sind und vielleicht ein paar Genussmittel konsumieren.
Nun gut, dann fange ich mal an, von meiner Reise zu erzählen. Friedeltarian brachte mich netterweise nach Hangover zum Flughafen und von dort gings dann los. Leider saß ich auf der rechten Seite des Fliegers, weshalb ich keinen Blick auf das gerade aufwachende Weserbergland erhaschen konnte, sondern mich mit nördlicheren Ländereien begnügen musste. Nichtsdestotrotz, war es wirklich sehr schön zu sehen wie Flüsse, Wiesen, Wälder und das Steinhuder Meer märchenhaft mit Nebelschwaden bedeckt waren und die Sonne gerade aufging. Meine Reise ging sehr gut los. Es gab Croissant zum Frühstück und nach 90 Minuten setzten wir auch schon in Paris auf. Dort musste ich zum ersten Mal meine Französischkünste unter Beweis stellen, was mir mit Abstrichen auch ganz gut gelang. Der Transfer zum anderen Flughafen klappte sehr gut und fix, ich weiß nicht, was Herr Stoiber da zu bemängeln hat. Leider ging der nächste Flug erst mit einer Stunde Verspätung, da irgendwas am Aeroplan kaputt war und sie den Flieger tauschen mussten. Im Flugzeug holte ich erst mal Schlaf nach, was ich dank Reisekissen und freiem Platz neben mir ganz gut schaffte.
Dann schaute ich einen Film auf Französisch wobei ich von den Dialogen nicht allzu viel verstand, ich aber die grobe Handlung verstand. Die Mahlzeit die es gab, war für Flugzeugnahrung sehr gut; Lob an Air France! Auf Guadeloupe angekommen merkte ich schnell, dass die lange Hose für den Flug gut war, aber für diese Insel nur bedingt geeignet ist. Ich habe seit dem ersten Tag auch keine lange Hose oder Pullover mehr getragen.
Da die Taxifahrer in Pointe-à-Pître durchsetzen konnten, dass keine öffentlichen Busse vom Flughafen in die Stadt fahren (diese gerissenen Mistkerle) war ich gezwungen für 20€ ein Taxi zu nehmen. Ich entschied mich für einen alten braunen 230er Mercedes, dessen Fahrer mich sicher in die Stadt brachte. Da ich ein Hostelbett außerhalb der Stadt gebucht hatte nahm ich den Bus in die grobe Richtung, was ziemlich interessant war.
Es gibt hier keine Fahrpläne, die Busse stehen an der Endhaltestelle rum und der Fahrer fährt nach seinem eigenen Gutdünken los. Bis ich da hinter gekommen war vergangen einige Minuten. Nachdem ich dem Fahrer erzählt hatte, wo ich hinwollte fuhren wir auch bald los und ich konnte mir die noch unbekannte Welt angucken. Nach einiger Zeit entscheid den Fahrer mal zu fragen, ob er weiss, wo das Hostel ist, was leider nicht der Fall war. Glücklicherweise hatte ich von meiner Buchung eine kleine Karte auf der grob die Lage des Hostels zu erkennen war, die ich ihm präsentierte.
Er gab mir daraufhin zu verstehen, dass ich da einen anderen Bus nehmen müsse. Er ließ mich an der Hauptstraße raus und sagte ich solle dem anderen Fahrer die Karte zeigen, der würde mich dorthin bringen. Gesagt getan, nach 5Min kam der andere Bus und ich tat wie mir geheißen, leider kannte er weder das Hostel, noch konnte er den Ort erkennen, wo es sein sollte. Hnnnnschaise...dachte ich. Aber so leicht gab er nicht auf : Er fragte nach hinten in den Bus, ob jemand das Hostel kenne. Mirnichtsdirnichts war eine rege Diskussion unter den Einheimischen(deren Großteil aus Schwarzen besteht) im Gange, von der ich leider nicht allzu viel verstand. Ich war jedoch begeistert von so viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Der Busfahrer fuhr erstmal weiter und entschied sich dafür mit seinem Handy eine Nummer anzurufen, die auf der Buchungsbestätigung zu finden war. Leider sprach der Rezeptionist kein Französisch und der Chauffeur reichte das Handy an mich weiter. Und ich bekam mit englischem Akkzent eine guadeloupanische Adresse, die ich dann auch dem Busfahrer mit teilte, der sie nicht kannte und wieder die Allgemeinheit fragte. Es passierte das gleiche wie beim letzten Mal, als er das tat… er setzte sein Gefährt mit offener Türe wieder in Bewegung und ich rief nochein mal beim Hostel an. Diesmal bekam ich noch einen Hinweis : Pharmacie. Bei dem Wort gingen die Lichter der Erleuchtung im Gesicht des Busfahrers an; nur leider war er schon zu weit gefahren.
Also stieg ich wieder aus und entscheid mich den Weg zurück auf Schusters Rappen zurückzulegen. Bald hielt auch schon ein kleiner weißer Toyota neben mir und wurde gefragt: auberge jeunesse? Ouiouioui, sagte ich und kam letztendlich doch noch da an, wo ich hinwollte. Der Tag war zwar noch nicht zu Ende, aber das soll für heute genügen…
Nun gut, dann fange ich mal an, von meiner Reise zu erzählen. Friedeltarian brachte mich netterweise nach Hangover zum Flughafen und von dort gings dann los. Leider saß ich auf der rechten Seite des Fliegers, weshalb ich keinen Blick auf das gerade aufwachende Weserbergland erhaschen konnte, sondern mich mit nördlicheren Ländereien begnügen musste. Nichtsdestotrotz, war es wirklich sehr schön zu sehen wie Flüsse, Wiesen, Wälder und das Steinhuder Meer märchenhaft mit Nebelschwaden bedeckt waren und die Sonne gerade aufging. Meine Reise ging sehr gut los. Es gab Croissant zum Frühstück und nach 90 Minuten setzten wir auch schon in Paris auf. Dort musste ich zum ersten Mal meine Französischkünste unter Beweis stellen, was mir mit Abstrichen auch ganz gut gelang. Der Transfer zum anderen Flughafen klappte sehr gut und fix, ich weiß nicht, was Herr Stoiber da zu bemängeln hat. Leider ging der nächste Flug erst mit einer Stunde Verspätung, da irgendwas am Aeroplan kaputt war und sie den Flieger tauschen mussten. Im Flugzeug holte ich erst mal Schlaf nach, was ich dank Reisekissen und freiem Platz neben mir ganz gut schaffte.
Dann schaute ich einen Film auf Französisch wobei ich von den Dialogen nicht allzu viel verstand, ich aber die grobe Handlung verstand. Die Mahlzeit die es gab, war für Flugzeugnahrung sehr gut; Lob an Air France! Auf Guadeloupe angekommen merkte ich schnell, dass die lange Hose für den Flug gut war, aber für diese Insel nur bedingt geeignet ist. Ich habe seit dem ersten Tag auch keine lange Hose oder Pullover mehr getragen.
Da die Taxifahrer in Pointe-à-Pître durchsetzen konnten, dass keine öffentlichen Busse vom Flughafen in die Stadt fahren (diese gerissenen Mistkerle) war ich gezwungen für 20€ ein Taxi zu nehmen. Ich entschied mich für einen alten braunen 230er Mercedes, dessen Fahrer mich sicher in die Stadt brachte. Da ich ein Hostelbett außerhalb der Stadt gebucht hatte nahm ich den Bus in die grobe Richtung, was ziemlich interessant war.
Es gibt hier keine Fahrpläne, die Busse stehen an der Endhaltestelle rum und der Fahrer fährt nach seinem eigenen Gutdünken los. Bis ich da hinter gekommen war vergangen einige Minuten. Nachdem ich dem Fahrer erzählt hatte, wo ich hinwollte fuhren wir auch bald los und ich konnte mir die noch unbekannte Welt angucken. Nach einiger Zeit entscheid den Fahrer mal zu fragen, ob er weiss, wo das Hostel ist, was leider nicht der Fall war. Glücklicherweise hatte ich von meiner Buchung eine kleine Karte auf der grob die Lage des Hostels zu erkennen war, die ich ihm präsentierte.
Er gab mir daraufhin zu verstehen, dass ich da einen anderen Bus nehmen müsse. Er ließ mich an der Hauptstraße raus und sagte ich solle dem anderen Fahrer die Karte zeigen, der würde mich dorthin bringen. Gesagt getan, nach 5Min kam der andere Bus und ich tat wie mir geheißen, leider kannte er weder das Hostel, noch konnte er den Ort erkennen, wo es sein sollte. Hnnnnschaise...dachte ich. Aber so leicht gab er nicht auf : Er fragte nach hinten in den Bus, ob jemand das Hostel kenne. Mirnichtsdirnichts war eine rege Diskussion unter den Einheimischen(deren Großteil aus Schwarzen besteht) im Gange, von der ich leider nicht allzu viel verstand. Ich war jedoch begeistert von so viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Der Busfahrer fuhr erstmal weiter und entschied sich dafür mit seinem Handy eine Nummer anzurufen, die auf der Buchungsbestätigung zu finden war. Leider sprach der Rezeptionist kein Französisch und der Chauffeur reichte das Handy an mich weiter. Und ich bekam mit englischem Akkzent eine guadeloupanische Adresse, die ich dann auch dem Busfahrer mit teilte, der sie nicht kannte und wieder die Allgemeinheit fragte. Es passierte das gleiche wie beim letzten Mal, als er das tat… er setzte sein Gefährt mit offener Türe wieder in Bewegung und ich rief nochein mal beim Hostel an. Diesmal bekam ich noch einen Hinweis : Pharmacie. Bei dem Wort gingen die Lichter der Erleuchtung im Gesicht des Busfahrers an; nur leider war er schon zu weit gefahren.
Also stieg ich wieder aus und entscheid mich den Weg zurück auf Schusters Rappen zurückzulegen. Bald hielt auch schon ein kleiner weißer Toyota neben mir und wurde gefragt: auberge jeunesse? Ouiouioui, sagte ich und kam letztendlich doch noch da an, wo ich hinwollte. Der Tag war zwar noch nicht zu Ende, aber das soll für heute genügen…
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