Sonntag, 24. Oktober 2010
Bürokratie GmbH, wir kümmern uns um ihre Nerven, weltweit!!!
georgk, 06:05h
Da gerade der große Regen kommt, hab ich jetzt mal wieder ein bisschen Zeit und informiere euch über mein Befinden.
Die letzten Tage war noch gutes Wetter und das haben wir genutzt um weiter auf dem Feld zu arbeiten. Bob hat weiter Baumwolle gesät, ich hab Dünger gestreut(über den Stickstoff freut sich der Mais wahrscheinlich mindestens genau so, wie Buddy über Freibier; ich meine auch während des Streuens einige Jubelschreie vernommen zu haben:P), Mark hat Mais gehackt (ich glaub' er HACKT^^) und Johannes hat die Verantwortung getragen sowie alles koordiniert.
Gestern und Vorgestern habe ich 160ha Mais mit Harnstoffdünger versorgt. War recht enspannt, ab und zu mal schaun, ob der Streuer richtig streut, ansonsten wie beim Bier: einfach laufen lassen! ^^


Dazu gab es aus den Lautsprechern viel Rauschen mit ein wenig Musik, aber man kann die meisten Lieder erahnen. Das Problem ist, dass der Kanal, den man hier in dieser "rural region", auf dem alten Trecker gut empfangen kann nur Geschwafel sendet, dem ich nicht lange zu hören kann. Viel Sport aber auch ganz andere Themen..Ernährung, Kindheit, schlechte Witze, weiss der Geier. Auf jeden Fall erzählen die Moderatoren und ihre Gäste da täglich ihr Leben drei mal (mindestens). Dann lieber lustiges Liederrätselraten auf den anderen Kanälen.
Heute musste ich erst, die Sämaschine zu einem Feld bringen, auf dem Bob dann später gesät hat. Die Gelegenheut nutze ich, um ein Photo mit der imposanten Erscheinung zu machen.

In den letzte Tagen lief der Trecker immer 20h am Tag. Bob hat um 4 Uhr angefangen und Johannes hat dann bis spät in die Nacht noch gedrillt.
Heute habe ich dann Mark beim Hacken abgelöst. Der erzählte, dass er, als er nach einem nachjustieren der Hackmaschine wieder auf den Trecker wollte, auf eine Schlange stieß, die er erst mit Erdklumpen vertriben musste, bevor er zurück auf den tractor konnte. Aber er meinte sie wär nicht "angry" sondern eher "chilled" gewesen!^^
Auf jeden Fall, hab ich dann gehackt, nachdem er mich eine Runde eingeführt hat. Die Maschine soll bewirken, dass Gräser zwischen den Reihen nicht weiter Lebensfähig sind und eine Furche für das Bewässern entsteht. Der Schlepper mit dem ich gearbeitet habe, verfügt über ein Radio, das auch klare Musik empfängt und ein GPS-Lenkungsprogramm.
Letzters ist interessant, da man sich hier wirklich drauf verlassen kann, dass man gerade ausfährt und wirklich in den Reihen (heute zB 1.2km lang) nicht ans Lenkrad muss.
Leider konnte ich diese Freiheit nicht nutzen um über mein Leben oder die nächste Mahlzeit nachzudenken, sondern musste nach hinten schaun und aufpassen, dass die Hackmaschine keinen Unfug macht, also Mais unter Erde begräbt oder gar ganz abhackt. Bei Bedarf also die Geschwindigkeit oder die Höhe regulieren oder gar ganz vom wunderbar gefedertem Sitz aufstehen, absteigen und die Schare einstellen.
Als sich mein Dieselvorrat dem Ende zuneigte (der schluckt mehr als 10 Alkis) und die Gewitterfront schon die ersten Vorboten in Form von starkem Wind und Regentropfen schickte, packte ich ein und fuhr dem Feierabend entgegen.
Bei der Halle tankte ich meine Freund noch auf und er dankte mir die knapp 500l Diesel mit einer vollen Tankanzeige!

Nun noch die Sache des Anmeldens...
"Bürokratie („Herrschaft der Verwaltung“) ist die Wahrnehmung von Verwaltungstätigkeiten im Rahmen festgelegter Kompetenzen innerhalb einer festen Hierarchie. Eine Übersteigerung der Bürokratie wird als „Bürokratismus“ bezeichnet: eine bürokratisch überzogene Handlungsorientierung, welche die Vorschrift über den Menschen stellt und ihn weitgehend als Objekt behandelt. Umgangssprachlich werden Bürokratie und Bürokratismus oft synonym verwandt." (zitiert aus "Wikipedia.org)
Diese Degradierung zum Objekt muste ich am Montag also am eigenen Leibe erfahren:
Ich fuhr mit der Frau von Johannes nach Toowoomba, wo wir zum Department of Transporrtation fuhren und wo ich wie beim Hamelner Straßenverkehrsamt eine Nummer bekam (nur das der Bon von einem Computer ausgedruckt wurde, der mich vorher abgefragt hat, was ich wollte). War auch gleich dran. "Das läuft ja prima!", dachte ich mir noch!
"Blablabla, füllen sie diesen Wisch hier aus! Ach, sie sind kein Australier, dann füllen sie diesen Wisch hier auch noch aus. Haben sie etwas , womit sie beweisen können, dass sie hier wohnen?"
"Ja klar, hier ist mein Haustürschlüssel und ein Photo von meinen Haus!"
" Ok, das reicht!"
Nein, hat es natürlich nicht(mal davon abgesehen, dass ich das auch nicht dabei hatte ;) ). Zum Glück war Scarlet dabei und konnte auf dem Wisch gleich mit unterschreiben, nachdem sie ihre Identität mit Hilfe ihres Führerscheins bewiesen hatte. Also gut...alles ausgefüllt und zurück zum Schalter
"Zeigen sie mal her! Was haben sie so an Papieren dabei?"
Ich hatte so ziemlich alles dabei: Reisepass, Personalausweis, Kreditkarte, Versicherungskarte, abgelaufener Schülerausweis, 3 mal benutzte Shell Club Karte (die ich danach vierteilte), Interantionalen, sowie nationalen Führerschein und zu guter Letzt war ich ja auch noch da um zu beweisen, dass es mich gibt...Aus mir unerfindlichen Gründen war für die nur die Kreditkarte akzeptabel...na immerhin.
"Das reicht aber nicht!"
"Wieso nicht?"
"Ich brauche noch etwas, was ihre Siganture verified!"
"Sie haben doch da ca. 3 Millionen Stücken Papier auf denen mein Photo und miene Unterschrift (mehr oder weniger) gut zu erkennen ist!"
"Mir egal, das kann ich nicht nehmen, ist Vorschrift!"
"Na dann herzlichen Glückwunsch und frohe Weihnachten ...und nu???"
(also sie war freundlicher in Wirklickkeit, ich hab den Dialog mal ein wenig komprimiert!^^)
Außerdem fing sie an, wegen meines Namens rumzukacken....wieso ich denn mit "Koepke" unterschrieben hätte. Auf den Papieren stände doch "O" mit zwei Punkten... In dem Moment wünschte ich mir, ich hätte den Nachnamen meines Vaters und hieße (sehr deutsch^^) : Georg Meier .
Naja, sie ließ es erstmal dabei beruhen, obwohl ich ihr gern gesagt hätte:
"Weil sie "O" mit zwei Punkten oder ÖÖÖÖ nicht in ihren dämlichen Computer eingeben können und dann wahrscheinlich die Welt untergeht!!"
Zumindest gab sie mir einen Tip. Ich müsse zu einer bestimmten Bank gehen, da ein Konto eröffnen und mir eine Verification of Signature " geben lassen.
Ich fühlte mich an Bernhard Travens "Totenschiff" erinnert..."kein Seemannsbuch, kein Pass, so einfach ist das! " oder " gehen sie 500m in diese Richtung, dann sind sie in Holland(und wir sind sie los)", mit dem kleinen Unterschied, dass ich jegliche Papiere bei mir hatte.
Naja, also zur nächsten Filiale der Bank...
"Ein Konto? Gerne! Aber zur Zeit alle Büros belegt, erst ab 12 eins frei (es war 10 Uhr)oder zur anderen Filiale, da können sie das auch machen:)".
Wir entschieden uns für letzteres...
"Ein Konto zum mitnehmen bitte, hier sind meine Papiere! "
"Ein Konto? Gerne! Aber sie brauchen noch einen Wisch auf dem jemand beweist, dass sie hier wohnen! :) "
"FICK dich ins Knie, du kleine Kanaille!"
Natürlich sagte ich in echt:
"Klar, ich kümmer mich drum, wollen sie sonst noch was? Stuhl-, Urin- und Blutprobe? Hier ist mein Schlüpfer!!!"
" Nein, nur ein Butterbrot mit Leberwurst und Senf."
Also half mir Scarlet wieder aus der Patsche und dann gings auch recht fix. Die junge Bankangestellte, die sich dann um mich kümmerte erkannte den Ernst der Lage und beeilte sich mit den Formalitäten und nach einer Viertelstunde hatte ich ein Bankkonto mit Karte und dem ganzen anderem Papierkram.
Also wieder zum DoT...zum Glück reichten die Papiere, dich ich mit brachte. Nach 5 Min und vorher 2-3 aufwand gab mir sie mir eine handgeschrieben ca. 7 Stellige Nummer. Hoffentlich reicht das, ging mir durch den Kopf und zog von dannen.
Ab zum Autohändler. Dort war der coole Autohändler auch schon mit Papieren beschäftigt " Hey George, how are you doing today?! " Nach ca. 10 weiteren Unterschriften war der Ford meiner und ich fuhr heim.
ENDLICH!
Außerdem habe ich das Problem meiner SIM- Karte ergründen können und erfuhr an der Hotline (nachdem mir die Damen aus dem Telstra Shop auch nicht helfen konnten) das die SIM-Karte abgelaufen war...ironischerweise am 21.9.2010 !
Da ich sie in einem kleinen Laden gekauft hatte, konnte ich nicht mal mit den Telstra Schnepfen meckern. Die empfahlen mir, die Karte umzutauschen...
Für 10 $ 200km nach Brisbane fahren, genau, ich flieg auch nochmal nach Deutschland, weil ich meine Lieblingssöckchen mit den roten Enten drauf vergessen habe!!!
Naja, konnten die ja nicht wissen :P
Auf jeden Fall ließ ich mich nciht lumpen und investierte 30$ in eine neue SIM- Karte...die Nummer ist 04 5921 0237. Wenn ihr aus Deutschland anruft, vergesst die Australische vorwahl nicht also 0061 4 59210237
Ruft mich an! Jung und willig!
Die letzten Tage war noch gutes Wetter und das haben wir genutzt um weiter auf dem Feld zu arbeiten. Bob hat weiter Baumwolle gesät, ich hab Dünger gestreut(über den Stickstoff freut sich der Mais wahrscheinlich mindestens genau so, wie Buddy über Freibier; ich meine auch während des Streuens einige Jubelschreie vernommen zu haben:P), Mark hat Mais gehackt (ich glaub' er HACKT^^) und Johannes hat die Verantwortung getragen sowie alles koordiniert.
Gestern und Vorgestern habe ich 160ha Mais mit Harnstoffdünger versorgt. War recht enspannt, ab und zu mal schaun, ob der Streuer richtig streut, ansonsten wie beim Bier: einfach laufen lassen! ^^


Dazu gab es aus den Lautsprechern viel Rauschen mit ein wenig Musik, aber man kann die meisten Lieder erahnen. Das Problem ist, dass der Kanal, den man hier in dieser "rural region", auf dem alten Trecker gut empfangen kann nur Geschwafel sendet, dem ich nicht lange zu hören kann. Viel Sport aber auch ganz andere Themen..Ernährung, Kindheit, schlechte Witze, weiss der Geier. Auf jeden Fall erzählen die Moderatoren und ihre Gäste da täglich ihr Leben drei mal (mindestens). Dann lieber lustiges Liederrätselraten auf den anderen Kanälen.
Heute musste ich erst, die Sämaschine zu einem Feld bringen, auf dem Bob dann später gesät hat. Die Gelegenheut nutze ich, um ein Photo mit der imposanten Erscheinung zu machen.

In den letzte Tagen lief der Trecker immer 20h am Tag. Bob hat um 4 Uhr angefangen und Johannes hat dann bis spät in die Nacht noch gedrillt.
Heute habe ich dann Mark beim Hacken abgelöst. Der erzählte, dass er, als er nach einem nachjustieren der Hackmaschine wieder auf den Trecker wollte, auf eine Schlange stieß, die er erst mit Erdklumpen vertriben musste, bevor er zurück auf den tractor konnte. Aber er meinte sie wär nicht "angry" sondern eher "chilled" gewesen!^^
Auf jeden Fall, hab ich dann gehackt, nachdem er mich eine Runde eingeführt hat. Die Maschine soll bewirken, dass Gräser zwischen den Reihen nicht weiter Lebensfähig sind und eine Furche für das Bewässern entsteht. Der Schlepper mit dem ich gearbeitet habe, verfügt über ein Radio, das auch klare Musik empfängt und ein GPS-Lenkungsprogramm.
Letzters ist interessant, da man sich hier wirklich drauf verlassen kann, dass man gerade ausfährt und wirklich in den Reihen (heute zB 1.2km lang) nicht ans Lenkrad muss.
Leider konnte ich diese Freiheit nicht nutzen um über mein Leben oder die nächste Mahlzeit nachzudenken, sondern musste nach hinten schaun und aufpassen, dass die Hackmaschine keinen Unfug macht, also Mais unter Erde begräbt oder gar ganz abhackt. Bei Bedarf also die Geschwindigkeit oder die Höhe regulieren oder gar ganz vom wunderbar gefedertem Sitz aufstehen, absteigen und die Schare einstellen.
Als sich mein Dieselvorrat dem Ende zuneigte (der schluckt mehr als 10 Alkis) und die Gewitterfront schon die ersten Vorboten in Form von starkem Wind und Regentropfen schickte, packte ich ein und fuhr dem Feierabend entgegen.
Bei der Halle tankte ich meine Freund noch auf und er dankte mir die knapp 500l Diesel mit einer vollen Tankanzeige!

Nun noch die Sache des Anmeldens...
"Bürokratie („Herrschaft der Verwaltung“) ist die Wahrnehmung von Verwaltungstätigkeiten im Rahmen festgelegter Kompetenzen innerhalb einer festen Hierarchie. Eine Übersteigerung der Bürokratie wird als „Bürokratismus“ bezeichnet: eine bürokratisch überzogene Handlungsorientierung, welche die Vorschrift über den Menschen stellt und ihn weitgehend als Objekt behandelt. Umgangssprachlich werden Bürokratie und Bürokratismus oft synonym verwandt." (zitiert aus "Wikipedia.org)
Diese Degradierung zum Objekt muste ich am Montag also am eigenen Leibe erfahren:
Ich fuhr mit der Frau von Johannes nach Toowoomba, wo wir zum Department of Transporrtation fuhren und wo ich wie beim Hamelner Straßenverkehrsamt eine Nummer bekam (nur das der Bon von einem Computer ausgedruckt wurde, der mich vorher abgefragt hat, was ich wollte). War auch gleich dran. "Das läuft ja prima!", dachte ich mir noch!
"Blablabla, füllen sie diesen Wisch hier aus! Ach, sie sind kein Australier, dann füllen sie diesen Wisch hier auch noch aus. Haben sie etwas , womit sie beweisen können, dass sie hier wohnen?"
"Ja klar, hier ist mein Haustürschlüssel und ein Photo von meinen Haus!"
" Ok, das reicht!"
Nein, hat es natürlich nicht(mal davon abgesehen, dass ich das auch nicht dabei hatte ;) ). Zum Glück war Scarlet dabei und konnte auf dem Wisch gleich mit unterschreiben, nachdem sie ihre Identität mit Hilfe ihres Führerscheins bewiesen hatte. Also gut...alles ausgefüllt und zurück zum Schalter
"Zeigen sie mal her! Was haben sie so an Papieren dabei?"
Ich hatte so ziemlich alles dabei: Reisepass, Personalausweis, Kreditkarte, Versicherungskarte, abgelaufener Schülerausweis, 3 mal benutzte Shell Club Karte (die ich danach vierteilte), Interantionalen, sowie nationalen Führerschein und zu guter Letzt war ich ja auch noch da um zu beweisen, dass es mich gibt...Aus mir unerfindlichen Gründen war für die nur die Kreditkarte akzeptabel...na immerhin.
"Das reicht aber nicht!"
"Wieso nicht?"
"Ich brauche noch etwas, was ihre Siganture verified!"
"Sie haben doch da ca. 3 Millionen Stücken Papier auf denen mein Photo und miene Unterschrift (mehr oder weniger) gut zu erkennen ist!"
"Mir egal, das kann ich nicht nehmen, ist Vorschrift!"
"Na dann herzlichen Glückwunsch und frohe Weihnachten ...und nu???"
(also sie war freundlicher in Wirklickkeit, ich hab den Dialog mal ein wenig komprimiert!^^)
Außerdem fing sie an, wegen meines Namens rumzukacken....wieso ich denn mit "Koepke" unterschrieben hätte. Auf den Papieren stände doch "O" mit zwei Punkten... In dem Moment wünschte ich mir, ich hätte den Nachnamen meines Vaters und hieße (sehr deutsch^^) : Georg Meier .
Naja, sie ließ es erstmal dabei beruhen, obwohl ich ihr gern gesagt hätte:
"Weil sie "O" mit zwei Punkten oder ÖÖÖÖ nicht in ihren dämlichen Computer eingeben können und dann wahrscheinlich die Welt untergeht!!"
Zumindest gab sie mir einen Tip. Ich müsse zu einer bestimmten Bank gehen, da ein Konto eröffnen und mir eine Verification of Signature " geben lassen.
Ich fühlte mich an Bernhard Travens "Totenschiff" erinnert..."kein Seemannsbuch, kein Pass, so einfach ist das! " oder " gehen sie 500m in diese Richtung, dann sind sie in Holland(und wir sind sie los)", mit dem kleinen Unterschied, dass ich jegliche Papiere bei mir hatte.
Naja, also zur nächsten Filiale der Bank...
"Ein Konto? Gerne! Aber zur Zeit alle Büros belegt, erst ab 12 eins frei (es war 10 Uhr)oder zur anderen Filiale, da können sie das auch machen:)".
Wir entschieden uns für letzteres...
"Ein Konto zum mitnehmen bitte, hier sind meine Papiere! "
"Ein Konto? Gerne! Aber sie brauchen noch einen Wisch auf dem jemand beweist, dass sie hier wohnen! :) "
"FICK dich ins Knie, du kleine Kanaille!"
Natürlich sagte ich in echt:
"Klar, ich kümmer mich drum, wollen sie sonst noch was? Stuhl-, Urin- und Blutprobe? Hier ist mein Schlüpfer!!!"
" Nein, nur ein Butterbrot mit Leberwurst und Senf."
Also half mir Scarlet wieder aus der Patsche und dann gings auch recht fix. Die junge Bankangestellte, die sich dann um mich kümmerte erkannte den Ernst der Lage und beeilte sich mit den Formalitäten und nach einer Viertelstunde hatte ich ein Bankkonto mit Karte und dem ganzen anderem Papierkram.
Also wieder zum DoT...zum Glück reichten die Papiere, dich ich mit brachte. Nach 5 Min und vorher 2-3 aufwand gab mir sie mir eine handgeschrieben ca. 7 Stellige Nummer. Hoffentlich reicht das, ging mir durch den Kopf und zog von dannen.
Ab zum Autohändler. Dort war der coole Autohändler auch schon mit Papieren beschäftigt " Hey George, how are you doing today?! " Nach ca. 10 weiteren Unterschriften war der Ford meiner und ich fuhr heim.
ENDLICH!
Außerdem habe ich das Problem meiner SIM- Karte ergründen können und erfuhr an der Hotline (nachdem mir die Damen aus dem Telstra Shop auch nicht helfen konnten) das die SIM-Karte abgelaufen war...ironischerweise am 21.9.2010 !
Da ich sie in einem kleinen Laden gekauft hatte, konnte ich nicht mal mit den Telstra Schnepfen meckern. Die empfahlen mir, die Karte umzutauschen...
Für 10 $ 200km nach Brisbane fahren, genau, ich flieg auch nochmal nach Deutschland, weil ich meine Lieblingssöckchen mit den roten Enten drauf vergessen habe!!!
Naja, konnten die ja nicht wissen :P
Auf jeden Fall ließ ich mich nciht lumpen und investierte 30$ in eine neue SIM- Karte...die Nummer ist 04 5921 0237. Wenn ihr aus Deutschland anruft, vergesst die Australische vorwahl nicht also 0061 4 59210237
Ruft mich an! Jung und willig!
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