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Mittwoch, 26. Januar 2011
Die Fetten Tage sind vorbei…
georgk, 08:05h
Da sich nun schon einige Leute sorgenvoll über das fortbestehen meines Blogs geäußert haben, werde ich nun mal wieder ein klein wenig von mir hören lassen.
Ich sitze gerade in einer verranzten Backpackerbude in der Nähe von Sydney, die wohl für die nächste Zeit mein Heim sein wird. Ich bin jetzt nämlich auf einer Milchfarm mit ein paar mehr Kühen, von denen 2100 (zweitausendeinhundert) gemolken werden(65.000l Milch/Tag). Dieser Prozedur durfte ich heute schon beiwohnen und dabei auch die meisten Euter angefasst. Da ich mich in meinen Berichten auf dieser Seite aber um etwas Chronolgie bemühe, später mehr davon. Ich erzähle erstmal davon, wie es mir den letzten Monat ergangen ist.
Am 19. Dezember verließ ich wie gesagt mit Philip die Farm „Tyunga“ mit dem Ziel Brisbane. Es hatte die Zeit vor unserer Abreise auch nochmal kräftig geregnet. Aus diesem Grund waren einige der Floodways auch ganz gut überflutet, aber das konnte uns mutige, vor nichts zurückschreckende Backpacker nicht davon abhalten nach Brisbane zu gelangen ( Na gut, ich geb‘s ja zu: Ich bin ganz vorsichtig durch das Wasser gefahren!)
http://www.youtube.com/watch?v=nxnRlV-wL-M
In „Brizzy“ gab Philip dann beim DFO (direct factory outlet) ein wenig von seinem Geld aus um sein Portmonee zu erleichtern.(die 50Cent Münzen sind hier so schwer, deswegen!) Von dort aus fuhren wir weiter nach Coolangatta .
Hier der Strand:

Das liegt genau an der Grenze zu New South Wales ( NSW) Was bei der Frage nach der Uhrzeit immer nach sich zieht: „Wo simma denn grade?“ Der Grund ist folgender: In Queensland gibt es keine Sommerzeit, in NSW schon. Deshalb ist es hier in NSW eine Stunde später als in Queensland und deswegen eine Stunde länger hell. Finde ich persönlich sehr gut, da der kurze Tag aufgrund der Äquatornähe (Wer hat in Erdkunde aufgepasst?) eine Sache ist, die mich an Australien ziemlich stört.

So kann man schon mal aufwachen...^^ Man beachte auch Philip der anscheinende einen Schritt in der Evolution zurück macht!
20MIn Austr. Sonne + Hauttyp -3 =

Dort verbrachten wir drei Tage und ließen es uns sehr gut gehen. Dann, am dritten Abend kam ein „Council“ Typ, (in D wäre es jemand von der „Stadt“) schrieb unsere Nummernschilder auf und riet uns wo anders zu parken/schlafen. In der Region war „In-car-sleeping „ nämlich allgemein verboten und wenn er uns direkt dabei erwischt hätte, hätten wir eine Strafe von 375$ bekommen.
So fuhren wir weiter nach Byron Bay, was echt cool ist und verbrachten dort auch den Heiligen Abend. Im Gegensatz zu der Stadt, war das Wetter echt zum heulen.
Philip und ich verbrachten den Abend folgendermaßen: Erst kochten wir uns irgendwas mit Nudeln unter einem Unterstand, tranken dann ein paar Bierchen(und ich weiss wirklich nicht mehr wie viele es waren), sangen deutsche Weihnachtslieder und verfluchten das Wetter!
Als wir damit fertig waren, gingen wir noch in einen coolen Schuppen, wo Philip zufällig Bekannte aus Deutschland traf. Mit denen verbrachten wir dann den restlichen Abend in einem coolen Schuppen. Morgens wachte ich dann leicht verkatert in meinem Auto auf und organisierte ein Skypeverbindung nach Haus. Also habe ich letztes Jahr zwei mal Heiligen Abend gehabt sozusagen.
Als dann alle wichtigen und unwichtigen Informationen ausgetauscht waren, war mein Laptop Akku leer und ich machte das Paket vom Weihnachtsmann auf! (was übrigens schon mal halb auf war, da Philip leider die Fliehkraft unterschätzte und es deshalb vom Quad fiel und einen Teil seines Inhalts Preis gab; die salzigen Heringe und das Color-Rado waren also keine Überraschung mehr für mich aber trotzdem lecker!) Der Rest der für mich bestimmt, ist eines Backpackers fast gar nicht würdig: Ein Streichmesser aus Solingen mit eingeöltem Kirschholzgriff! Nachdem ich es beim K-Mart geschliffen habe(ich kauf doch nicht für ein mal schleifen n neuen Messerschleifer !? ) Wenn es stumpf werden sollte geh ich halt noch mal hin), ist es nun auch richtig scharf, ich habe mir schon damit in den Finger geschnitten und es hat schon viel Lob von anderen erhalten! Auch das Brettchen mit dem kleinen Lanz Bulldog und der „Georg“ Gravur hat meine Laune erheblich gesteigert! Mit all den schönen anderen Sachen hat es dafür gesorgt, dass ich eine sehr schöne Bescherung hatte. Die beste seit Jahren!
Da es auch am 25. nicht aufhörte zu regnen, beschlossen Philip und ich ein klein wenig weiter nach Süden zu fahren, da wir ja sowieso nach Sydney wollten!
http://www.youtube.com/watch?v=kw7cNihr_J0
Also spulten wir die 650km nach Newcastle an einem Stück ab. Mit Pausen zwischendrin latürnich, in einer von diesen probierte ich die Kaffemaschine aus, die Philip mir geschenkt hatte. Er hatte sie auch schon geschenkt bekommen. Leider war sie nicht so richtig mit meinem Gaskocher und insbesondere mit mir und meinem Gemüt kompatibel, was dann so enden musste!
http://www.youtube.com/watch?v=03k8hnjyPZ4
Wenn auch nicht zum Kaffekochen geeignet(meine Meinung), stabil war sie! Ich mach mir lieber wieder Kaffe auf die klassische Art: Gemahlene Bohnen in die Tasse, warm Wasser drauf, rühren, absetzten lassen und dann genießen!
In Newcastle war dann auch super Wetter! Aus dem Grund verbachten wir einen prima Tag am Strand mit Surfen und rumhängen und so!
Abends machten wir dann die Bekanntschaft von Karin(Hollanddeutsche) und Micheal (Westaustralier), die auch mit ihrem Van unterwegs waren!
Nachdem wir mit ihnen ein bis zwei Bierchen im Pub getrunken hatten, kochten wir noch spontan Nudeln und machten eine himmlische Soße dazu! Als Karin die Pfirsiche in die Soße befahl war ich zwar noch skeptisch, aber als ich das Ergebnis schmecken konnte, war ich begeistert!

Nach Weihnachten kommt auch in Australien relativ fix schon Sylvester (was mach übrigens nicht an den Böllern im Aldi merkt, da man hier keine Knaller kaufen kann!) Außerdem musste Philip den Jens vom Flughafen abholen. Der Jens übernimmt nämlich das Auto vom Philip wenn er Ende Januar wieder nach Haus fliegt. Die beiden sind alte bekannte und kommen aus der gleichen Gegen!Aus diesen Gründen fuhren wir am 27. Weiter nach Zidni! Dort trafen wir Abends ein und schliefen auf einem Parkplatz bei Manly, welches mein persönlicher Lieblingsstadtteil ist ( bis jetzt!^^)!
Dat soll für heute gewesen! Heute ist schon Mittwoch und am Montag hab ich angefangen zu schreiben! Die ganz Schlauen unter euch haben bestimmt beim überschlagen von Zeit- und Schreibaufwand gemerkt, dass ich wohl nicht durch geschrieben habe! Villeicht liegt es daran, dass ich seit den abiklausuren eine leichte Aversion gegen das Schreiben von langen Fließtexten habe und mir das deswegen aufteile! :P
Heute ist Freitag und ich musste ncoh Bilder un Links einfügen!
Ich sitze gerade in einer verranzten Backpackerbude in der Nähe von Sydney, die wohl für die nächste Zeit mein Heim sein wird. Ich bin jetzt nämlich auf einer Milchfarm mit ein paar mehr Kühen, von denen 2100 (zweitausendeinhundert) gemolken werden(65.000l Milch/Tag). Dieser Prozedur durfte ich heute schon beiwohnen und dabei auch die meisten Euter angefasst. Da ich mich in meinen Berichten auf dieser Seite aber um etwas Chronolgie bemühe, später mehr davon. Ich erzähle erstmal davon, wie es mir den letzten Monat ergangen ist.
Am 19. Dezember verließ ich wie gesagt mit Philip die Farm „Tyunga“ mit dem Ziel Brisbane. Es hatte die Zeit vor unserer Abreise auch nochmal kräftig geregnet. Aus diesem Grund waren einige der Floodways auch ganz gut überflutet, aber das konnte uns mutige, vor nichts zurückschreckende Backpacker nicht davon abhalten nach Brisbane zu gelangen ( Na gut, ich geb‘s ja zu: Ich bin ganz vorsichtig durch das Wasser gefahren!)
http://www.youtube.com/watch?v=nxnRlV-wL-M
In „Brizzy“ gab Philip dann beim DFO (direct factory outlet) ein wenig von seinem Geld aus um sein Portmonee zu erleichtern.(die 50Cent Münzen sind hier so schwer, deswegen!) Von dort aus fuhren wir weiter nach Coolangatta .
Hier der Strand:

Das liegt genau an der Grenze zu New South Wales ( NSW) Was bei der Frage nach der Uhrzeit immer nach sich zieht: „Wo simma denn grade?“ Der Grund ist folgender: In Queensland gibt es keine Sommerzeit, in NSW schon. Deshalb ist es hier in NSW eine Stunde später als in Queensland und deswegen eine Stunde länger hell. Finde ich persönlich sehr gut, da der kurze Tag aufgrund der Äquatornähe (Wer hat in Erdkunde aufgepasst?) eine Sache ist, die mich an Australien ziemlich stört.

So kann man schon mal aufwachen...^^ Man beachte auch Philip der anscheinende einen Schritt in der Evolution zurück macht!
20MIn Austr. Sonne + Hauttyp -3 =

Dort verbrachten wir drei Tage und ließen es uns sehr gut gehen. Dann, am dritten Abend kam ein „Council“ Typ, (in D wäre es jemand von der „Stadt“) schrieb unsere Nummernschilder auf und riet uns wo anders zu parken/schlafen. In der Region war „In-car-sleeping „ nämlich allgemein verboten und wenn er uns direkt dabei erwischt hätte, hätten wir eine Strafe von 375$ bekommen.
So fuhren wir weiter nach Byron Bay, was echt cool ist und verbrachten dort auch den Heiligen Abend. Im Gegensatz zu der Stadt, war das Wetter echt zum heulen.
Philip und ich verbrachten den Abend folgendermaßen: Erst kochten wir uns irgendwas mit Nudeln unter einem Unterstand, tranken dann ein paar Bierchen(und ich weiss wirklich nicht mehr wie viele es waren), sangen deutsche Weihnachtslieder und verfluchten das Wetter!
Als wir damit fertig waren, gingen wir noch in einen coolen Schuppen, wo Philip zufällig Bekannte aus Deutschland traf. Mit denen verbrachten wir dann den restlichen Abend in einem coolen Schuppen. Morgens wachte ich dann leicht verkatert in meinem Auto auf und organisierte ein Skypeverbindung nach Haus. Also habe ich letztes Jahr zwei mal Heiligen Abend gehabt sozusagen.
Als dann alle wichtigen und unwichtigen Informationen ausgetauscht waren, war mein Laptop Akku leer und ich machte das Paket vom Weihnachtsmann auf! (was übrigens schon mal halb auf war, da Philip leider die Fliehkraft unterschätzte und es deshalb vom Quad fiel und einen Teil seines Inhalts Preis gab; die salzigen Heringe und das Color-Rado waren also keine Überraschung mehr für mich aber trotzdem lecker!) Der Rest der für mich bestimmt, ist eines Backpackers fast gar nicht würdig: Ein Streichmesser aus Solingen mit eingeöltem Kirschholzgriff! Nachdem ich es beim K-Mart geschliffen habe(ich kauf doch nicht für ein mal schleifen n neuen Messerschleifer !? ) Wenn es stumpf werden sollte geh ich halt noch mal hin), ist es nun auch richtig scharf, ich habe mir schon damit in den Finger geschnitten und es hat schon viel Lob von anderen erhalten! Auch das Brettchen mit dem kleinen Lanz Bulldog und der „Georg“ Gravur hat meine Laune erheblich gesteigert! Mit all den schönen anderen Sachen hat es dafür gesorgt, dass ich eine sehr schöne Bescherung hatte. Die beste seit Jahren!
Da es auch am 25. nicht aufhörte zu regnen, beschlossen Philip und ich ein klein wenig weiter nach Süden zu fahren, da wir ja sowieso nach Sydney wollten!
http://www.youtube.com/watch?v=kw7cNihr_J0
Also spulten wir die 650km nach Newcastle an einem Stück ab. Mit Pausen zwischendrin latürnich, in einer von diesen probierte ich die Kaffemaschine aus, die Philip mir geschenkt hatte. Er hatte sie auch schon geschenkt bekommen. Leider war sie nicht so richtig mit meinem Gaskocher und insbesondere mit mir und meinem Gemüt kompatibel, was dann so enden musste!
http://www.youtube.com/watch?v=03k8hnjyPZ4
Wenn auch nicht zum Kaffekochen geeignet(meine Meinung), stabil war sie! Ich mach mir lieber wieder Kaffe auf die klassische Art: Gemahlene Bohnen in die Tasse, warm Wasser drauf, rühren, absetzten lassen und dann genießen!
In Newcastle war dann auch super Wetter! Aus dem Grund verbachten wir einen prima Tag am Strand mit Surfen und rumhängen und so!
Abends machten wir dann die Bekanntschaft von Karin(Hollanddeutsche) und Micheal (Westaustralier), die auch mit ihrem Van unterwegs waren!
Nachdem wir mit ihnen ein bis zwei Bierchen im Pub getrunken hatten, kochten wir noch spontan Nudeln und machten eine himmlische Soße dazu! Als Karin die Pfirsiche in die Soße befahl war ich zwar noch skeptisch, aber als ich das Ergebnis schmecken konnte, war ich begeistert!

Nach Weihnachten kommt auch in Australien relativ fix schon Sylvester (was mach übrigens nicht an den Böllern im Aldi merkt, da man hier keine Knaller kaufen kann!) Außerdem musste Philip den Jens vom Flughafen abholen. Der Jens übernimmt nämlich das Auto vom Philip wenn er Ende Januar wieder nach Haus fliegt. Die beiden sind alte bekannte und kommen aus der gleichen Gegen!Aus diesen Gründen fuhren wir am 27. Weiter nach Zidni! Dort trafen wir Abends ein und schliefen auf einem Parkplatz bei Manly, welches mein persönlicher Lieblingsstadtteil ist ( bis jetzt!^^)!
Dat soll für heute gewesen! Heute ist schon Mittwoch und am Montag hab ich angefangen zu schreiben! Die ganz Schlauen unter euch haben bestimmt beim überschlagen von Zeit- und Schreibaufwand gemerkt, dass ich wohl nicht durch geschrieben habe! Villeicht liegt es daran, dass ich seit den abiklausuren eine leichte Aversion gegen das Schreiben von langen Fließtexten habe und mir das deswegen aufteile! :P
Heute ist Freitag und ich musste ncoh Bilder un Links einfügen!
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Montag, 20. Dezember 2010
3x3 macht 4
georgk, 22:46h
Momentan sieht das Wetter hier so aus!

Traurig aber wahr!
Ich hab vergessen beim letzten Mal zu erwähnen, dass ich Ende November auf einen Donnerstag mit der deutschen Backpacker Community vom Nudgee Beach Parkplatz in Harry Potter 7 waren. Der Film war eigentlich nicht schlecht. Hängen geblieben ist vor allen Dingen, dass in Harrys Zauberzelt eine original deutsche Bierzeltgarnitur steht. Der weiß was gut ist, der Harald! Weiterhin fiel mir auf, dass die bösen mal wieder, wie von Hollywood präferiert, aussahen wie ein billiger SA- Abklatsch. Ich meine die Wachen im Zaubereiministerium. Die Uniformen waren halt grau und nicht braun (Napoleon hatte während einer Schlacht immer rote Hemden an, damit seine Soldaten im Falle seiner Verwundung das Blut nicht sehen –> warum hatten die Nazis die GANZE Zeit braune Hosen an??? ). Auf jeden Fall könnten sich die Filmproduzenten mal was neues einfallen lassen!
Hier mal meine Hand, nachdem sich die Mücken an ihr vergangen hatten! Sieht aus wie hochschwanger.

Hier mal ein bisschen Maschinenkunde für Anfänger!
Typischer Kolbenklemmer:

Ganz fieser Kolbenfresser:

Alles klar?


Dann erzähl ich mal die unendliche Geschichte weiter:
Nachdem ich eine Woche auf der Farm gearbeitet hatte, hatte ich vor ein Wochenende nach Brisbane zu fahren um mit Philip schon einen drauf zu machen.
Aus dem Wochenende wurde dann eine ganze Woche. Da Philip in der Woche arbeiten musste, habe ich mich nach Dingen umgeschaut, die mein Auto wohnlicher machen können. Außerdem waren wir einen Abend im Deutschen Turnverein Brisbane. Dort gönnten wir uns jeweils drei leckere Weizenbier, welches hier in OZ eher rar ist. Das Bier aus Weihenstephan war das Getränk meiner Wahl und hat mit sehr gut geschmeckt!



Donnerstagabend gönnten wir uns dann ein wenig von dem sehr leckeren Bundy!

Als wir den einen Abend Sushi essen waren, fiel mir auf, dass der Zug eine deutsche Märklin Bahn war, das konnte man auch an der Beschriftung der Loks sehen!

„Deusche Reichsbahn Greifswald“
Auf der anderen stand: Rügensche Kleinbahn
Am Freitag bekam Philip (der olle Hässe) dann von seinem Chef gesagt, dass sie ihn nicht weiter beschäftigen könnten, da nicht genug Arbeit da wäre. Das passte ihm ganz gut in seinen Kram, da er sowie so dort aufhören wollte.
So machten wir uns auf den Weg nach Noosa, da Philip dort schon mal war. Dort angekommen, hatten wir Freitag und Samstag noch sehr schönes Wetter. Samstagabend fing es dann zu regnen und hörte den ganzen Sonntag über nicht auf. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Toowoomba. Wo wir abends ankamen und uns den Lichter/Weihnachtsmarkt angeschaut.
Am Montag besorgten wir morgens noch ein paar Sachen und fuhren dann in entgegengesetzter Richtung der Zivilisation aufs Land.
Auf der Anzac Avenue passierte es dann. Als die Ampel von Rot auf Grün umschaltete setzte sich die große, anonyme und unbarmherzige Autoschlange wieder in Bewegung. Ich als ein Teil von ihr tat ich es auch um voran zu kommen. Die Anzac Aveneue ist auf dem besagtem Teilstück in beide Richtungen zweispurig. Ich befand mich auf der rechten Spur und pflegte eine schlechte Gewohnheit, die ich wohl von meinem Vater übernommen habe. Anstatt vor mein Auto zu gucken, schaute/träumte ich mich mal in der Gegend um. Als ich gerade ein Mopped, das für 1200$ zumVerkauf stand, begutachtet und für nicht gut befunden hatte, drehte ich den Kopf wieder nach vorn um festzustellen, dass das Auto/der Pickup vor mir nicht mehr in Bewegung war, sondern still stand, wie Bundeswehrsoldaten. Der Reflex auf die Bremse zu treten half auch nicht mehr. Die kinetischte Energie von 1500kg bewegter Masse wurde dazu verwendet um meine Autofront zu deformieren. Ich schlug deswegen auch wie ein wildgewordener Silberrücken auf das Lenkrad ein. SCHEISSDRECKVERDAMMTERMISTDRECK. Waren wohl meine Worte…
Das Problem war, dass auf der Kreuzung jemand rechtsabbiegen wollte (nicht vergessen: Der Verkehr ist hier ausgreichtet wie die Partei von Gregor Gysi!) und deswegen angehalten hatte…kann ja keiner ahnen. Zum Glück bin ich heil geblieben und mein unfreiwilliger Unfallpartner auch. Bei seinem Pickup (Dienstwagen von der Stadt) war lediglich die hintere Stoßstange leicht verbogen. Herr Mutze kam dann auch sofort in den Genuss ein original deutsches „Scheiße“ zu hören, als wir in eine Seitenstraße gefahren waren und ich aus dem Wagen stieg. Vielleicht war das der Grund, weshalb er sehr nett und unkompliziert war. Philip, der mit seinem Van hinter mir gefahren und mir fast hinten drauf gefahren war und ich begutachteten erstmal grob das Malheur. Es siffte etwas grünliches Kühlwasser aus dem Kühler welches kochte wie Werner Lorant in seinen besten Zeiten.
Der Ventilator klemmte gegen die Kühlrippen, die mit dem Rahmen etwas nach hinten gedrückt war und konnte sich deshalb nicht mehr drehen. Wir beschlossen, vorsichtig weiter zu fahren. Ich drehte die Heizung voll auf, um etwas Hitze aus dem Kühlkreis zu bekommen und machte die Fenster auf. Zu meinem Erstaunen, entspannte sich das Kühlwasser auf dem Highway wieder und wurde so kühl, wie bei normalem Betrieb. Anscheinend war noch genug Wasser da und der Fahrtwind tat seinen Beitrag um mich heil auf die Farm zu bringen. Dort angekommen, zeigte ich Philip mit dem Ute Süß die Farm.

Hier mal ein Bild aus der Silohalle, welches die Tage entstand… wo ist Walter?
Philip macht mit seiner Kamera gerne viele Photos und vielleicht lade ich in Zukunft mal welche davon hoch. Die letzte Woche verbrachten wir damit, den Garten/Park hier etwas auf Vordermann zu bringen. Dabei involviert waren der Rasenmäher, die Astschere, der Kärcher (Karscher, wie der Aussie zu sagen pflegt, wird in der Werbung als „german engineering“ angespriesen), das Fichtenmopped (Vollgasgünther ;) ) , die Häckenschäre und noch ein paar andere Sachen.




Indiana Jones in "Ab durch die Hecke"

Der Whipper Snipper (Motorsense) lief leider nicht richtig und kam deshalb in die Stille Ecke.
Wenn wir zwischendurch mal Zeit hatten, machten wir uns an dem Falcon zu schaffen um ihm zu richten. Das alles zu erklären, wäre ziemlich umständlich und ich hab gerade keine Lust. Schaut euch die Bilder an.
Hier das Malheur!




Erstmal schlau gucken...hilft zwar nicht, sieht aber gut aus!^^

DA IST DAS DING! (de dreggelische Kühlo)


Schön vorsichtig ziehen mit dem Johnny, wie beim ersten Mal rauchen! :D

Dazu sei gesagt, dass ich echt froh und dankbar bin, dass Philip dabei war, da ich ohne ihn wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre!
Nachdem ich am Freitag einige Wrecker (Schrottis) angerufen hatte, fuhren wir am Sonnabend nach Toowoomba um uns die Teile für meinen Ford zu besorgen. Bei City Auto Wreckers waren wir auch erfolgreich und ich bekam für 350$ folgendes: eine weiße Motorhaube, die Kühlrippen, 2 Frontscheinwerfer mit Blinkern, eine Luftfilterabdeckung und zwei Heber für die Motorhaube. Beim Fordhändler hätte ich dafür wahrscheinlich einen halben Kühler bekommen.
Dementsprechend bin ich ganz zufrieden damit. Am Samstagnachmittag bauten wir dann die Teile ein und mussten den Rahmen noch etwas zurecht „zupfen“. Nun sieht er wieder ganz gut aus, zwar fallen die Spaltmaße über dem linken Scheinwerfer sehr großzügig aus, aber ich bin nichtsdestotrotz sehr zufrieden, angesichts dessen, wie er nach dem Unfall aussah und wie wenig ich dafür bezahlen musste.


Vorgstern (Sonntag, der 19. Dez) habe ich mit Kühlwasser nachgefüllt, da ich erst Bob fragen musste, wo welches ist ( Looksprettygood, dschoodsch). Als das geschafft war und ich kein Leck entdecken konnte, kümmerte ich mich weiter um die Inneneinrichtung meines Autos. Ich schnitt mit dem Winkelschleifer ein Stück aus einem Regal und schweißte die übrigen Teile mit meinen neuen Schweißfähigkeiten wieder ´zamm. Schön ist es zwar nicht, aber es hält, ich nenne es mal „Charakter“. Dieses Regal wird mir mehr Platz auf dem Sitz hinter meinem Beifahrer verschaffen.
Für den Raum neben der Matratze im Kofferraum, bastelte ich mir nach Philips „Inspiration“ ein Regal, welches auf dem linken Radkasten aufliegt, an der Verkleidung verschraubt ist, und zur Mitte hin zwei 20cm hohe Holzstützen. Diese Maßnahmen werden die Platzsituation in meinem Auto auf jeden Fall entspannen, ob sie mehr Ordnung bringen sei dahin gestellt. „Wir werden sehen…“ ,sagte der Blinde.



Achso, dann gibt es da noch eine klitzekleine Veränderung in meinen Kosmos. Und zwar werde ich Tyunga verlassen und mir woanders Arbeit suchen. Der Grund ist folgender: Dieses Jahr ist ungewöhnlich Niederschlagsreich und deswegen kann erstens auf dem Land nichts gemacht werden und zweitens muss nicht bewässert werden. Man könnte es zwar machen, müsste aber vorher der Baumwolle mindestens den Freischwimmer abnehmen. Und Johannes hat nicht viel Arbeit in der großen Halle. Aufgrunddessen mache ich mich morgen(jetzt schon gestern, sind also schon hier, das Wetter ist auch besser jetzt!) mit Philip auf in Richtung Küste…

Traurig aber wahr!
Ich hab vergessen beim letzten Mal zu erwähnen, dass ich Ende November auf einen Donnerstag mit der deutschen Backpacker Community vom Nudgee Beach Parkplatz in Harry Potter 7 waren. Der Film war eigentlich nicht schlecht. Hängen geblieben ist vor allen Dingen, dass in Harrys Zauberzelt eine original deutsche Bierzeltgarnitur steht. Der weiß was gut ist, der Harald! Weiterhin fiel mir auf, dass die bösen mal wieder, wie von Hollywood präferiert, aussahen wie ein billiger SA- Abklatsch. Ich meine die Wachen im Zaubereiministerium. Die Uniformen waren halt grau und nicht braun (Napoleon hatte während einer Schlacht immer rote Hemden an, damit seine Soldaten im Falle seiner Verwundung das Blut nicht sehen –> warum hatten die Nazis die GANZE Zeit braune Hosen an??? ). Auf jeden Fall könnten sich die Filmproduzenten mal was neues einfallen lassen!
Hier mal meine Hand, nachdem sich die Mücken an ihr vergangen hatten! Sieht aus wie hochschwanger.

Hier mal ein bisschen Maschinenkunde für Anfänger!
Typischer Kolbenklemmer:

Ganz fieser Kolbenfresser:

Alles klar?


Dann erzähl ich mal die unendliche Geschichte weiter:
Nachdem ich eine Woche auf der Farm gearbeitet hatte, hatte ich vor ein Wochenende nach Brisbane zu fahren um mit Philip schon einen drauf zu machen.
Aus dem Wochenende wurde dann eine ganze Woche. Da Philip in der Woche arbeiten musste, habe ich mich nach Dingen umgeschaut, die mein Auto wohnlicher machen können. Außerdem waren wir einen Abend im Deutschen Turnverein Brisbane. Dort gönnten wir uns jeweils drei leckere Weizenbier, welches hier in OZ eher rar ist. Das Bier aus Weihenstephan war das Getränk meiner Wahl und hat mit sehr gut geschmeckt!



Donnerstagabend gönnten wir uns dann ein wenig von dem sehr leckeren Bundy!

Als wir den einen Abend Sushi essen waren, fiel mir auf, dass der Zug eine deutsche Märklin Bahn war, das konnte man auch an der Beschriftung der Loks sehen!

„Deusche Reichsbahn Greifswald“
Auf der anderen stand: Rügensche Kleinbahn
Am Freitag bekam Philip (der olle Hässe) dann von seinem Chef gesagt, dass sie ihn nicht weiter beschäftigen könnten, da nicht genug Arbeit da wäre. Das passte ihm ganz gut in seinen Kram, da er sowie so dort aufhören wollte.
So machten wir uns auf den Weg nach Noosa, da Philip dort schon mal war. Dort angekommen, hatten wir Freitag und Samstag noch sehr schönes Wetter. Samstagabend fing es dann zu regnen und hörte den ganzen Sonntag über nicht auf. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Toowoomba. Wo wir abends ankamen und uns den Lichter/Weihnachtsmarkt angeschaut.
Am Montag besorgten wir morgens noch ein paar Sachen und fuhren dann in entgegengesetzter Richtung der Zivilisation aufs Land.
Auf der Anzac Avenue passierte es dann. Als die Ampel von Rot auf Grün umschaltete setzte sich die große, anonyme und unbarmherzige Autoschlange wieder in Bewegung. Ich als ein Teil von ihr tat ich es auch um voran zu kommen. Die Anzac Aveneue ist auf dem besagtem Teilstück in beide Richtungen zweispurig. Ich befand mich auf der rechten Spur und pflegte eine schlechte Gewohnheit, die ich wohl von meinem Vater übernommen habe. Anstatt vor mein Auto zu gucken, schaute/träumte ich mich mal in der Gegend um. Als ich gerade ein Mopped, das für 1200$ zumVerkauf stand, begutachtet und für nicht gut befunden hatte, drehte ich den Kopf wieder nach vorn um festzustellen, dass das Auto/der Pickup vor mir nicht mehr in Bewegung war, sondern still stand, wie Bundeswehrsoldaten. Der Reflex auf die Bremse zu treten half auch nicht mehr. Die kinetischte Energie von 1500kg bewegter Masse wurde dazu verwendet um meine Autofront zu deformieren. Ich schlug deswegen auch wie ein wildgewordener Silberrücken auf das Lenkrad ein. SCHEISSDRECKVERDAMMTERMISTDRECK. Waren wohl meine Worte…
Das Problem war, dass auf der Kreuzung jemand rechtsabbiegen wollte (nicht vergessen: Der Verkehr ist hier ausgreichtet wie die Partei von Gregor Gysi!) und deswegen angehalten hatte…kann ja keiner ahnen. Zum Glück bin ich heil geblieben und mein unfreiwilliger Unfallpartner auch. Bei seinem Pickup (Dienstwagen von der Stadt) war lediglich die hintere Stoßstange leicht verbogen. Herr Mutze kam dann auch sofort in den Genuss ein original deutsches „Scheiße“ zu hören, als wir in eine Seitenstraße gefahren waren und ich aus dem Wagen stieg. Vielleicht war das der Grund, weshalb er sehr nett und unkompliziert war. Philip, der mit seinem Van hinter mir gefahren und mir fast hinten drauf gefahren war und ich begutachteten erstmal grob das Malheur. Es siffte etwas grünliches Kühlwasser aus dem Kühler welches kochte wie Werner Lorant in seinen besten Zeiten.
Der Ventilator klemmte gegen die Kühlrippen, die mit dem Rahmen etwas nach hinten gedrückt war und konnte sich deshalb nicht mehr drehen. Wir beschlossen, vorsichtig weiter zu fahren. Ich drehte die Heizung voll auf, um etwas Hitze aus dem Kühlkreis zu bekommen und machte die Fenster auf. Zu meinem Erstaunen, entspannte sich das Kühlwasser auf dem Highway wieder und wurde so kühl, wie bei normalem Betrieb. Anscheinend war noch genug Wasser da und der Fahrtwind tat seinen Beitrag um mich heil auf die Farm zu bringen. Dort angekommen, zeigte ich Philip mit dem Ute Süß die Farm.

Hier mal ein Bild aus der Silohalle, welches die Tage entstand… wo ist Walter?
Philip macht mit seiner Kamera gerne viele Photos und vielleicht lade ich in Zukunft mal welche davon hoch. Die letzte Woche verbrachten wir damit, den Garten/Park hier etwas auf Vordermann zu bringen. Dabei involviert waren der Rasenmäher, die Astschere, der Kärcher (Karscher, wie der Aussie zu sagen pflegt, wird in der Werbung als „german engineering“ angespriesen), das Fichtenmopped (Vollgasgünther ;) ) , die Häckenschäre und noch ein paar andere Sachen.




Indiana Jones in "Ab durch die Hecke"

Der Whipper Snipper (Motorsense) lief leider nicht richtig und kam deshalb in die Stille Ecke.
Wenn wir zwischendurch mal Zeit hatten, machten wir uns an dem Falcon zu schaffen um ihm zu richten. Das alles zu erklären, wäre ziemlich umständlich und ich hab gerade keine Lust. Schaut euch die Bilder an.
Hier das Malheur!




Erstmal schlau gucken...hilft zwar nicht, sieht aber gut aus!^^

DA IST DAS DING! (de dreggelische Kühlo)


Schön vorsichtig ziehen mit dem Johnny, wie beim ersten Mal rauchen! :D

Dazu sei gesagt, dass ich echt froh und dankbar bin, dass Philip dabei war, da ich ohne ihn wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre!
Nachdem ich am Freitag einige Wrecker (Schrottis) angerufen hatte, fuhren wir am Sonnabend nach Toowoomba um uns die Teile für meinen Ford zu besorgen. Bei City Auto Wreckers waren wir auch erfolgreich und ich bekam für 350$ folgendes: eine weiße Motorhaube, die Kühlrippen, 2 Frontscheinwerfer mit Blinkern, eine Luftfilterabdeckung und zwei Heber für die Motorhaube. Beim Fordhändler hätte ich dafür wahrscheinlich einen halben Kühler bekommen.
Dementsprechend bin ich ganz zufrieden damit. Am Samstagnachmittag bauten wir dann die Teile ein und mussten den Rahmen noch etwas zurecht „zupfen“. Nun sieht er wieder ganz gut aus, zwar fallen die Spaltmaße über dem linken Scheinwerfer sehr großzügig aus, aber ich bin nichtsdestotrotz sehr zufrieden, angesichts dessen, wie er nach dem Unfall aussah und wie wenig ich dafür bezahlen musste.


Vorgstern (Sonntag, der 19. Dez) habe ich mit Kühlwasser nachgefüllt, da ich erst Bob fragen musste, wo welches ist ( Looksprettygood, dschoodsch). Als das geschafft war und ich kein Leck entdecken konnte, kümmerte ich mich weiter um die Inneneinrichtung meines Autos. Ich schnitt mit dem Winkelschleifer ein Stück aus einem Regal und schweißte die übrigen Teile mit meinen neuen Schweißfähigkeiten wieder ´zamm. Schön ist es zwar nicht, aber es hält, ich nenne es mal „Charakter“. Dieses Regal wird mir mehr Platz auf dem Sitz hinter meinem Beifahrer verschaffen.
Für den Raum neben der Matratze im Kofferraum, bastelte ich mir nach Philips „Inspiration“ ein Regal, welches auf dem linken Radkasten aufliegt, an der Verkleidung verschraubt ist, und zur Mitte hin zwei 20cm hohe Holzstützen. Diese Maßnahmen werden die Platzsituation in meinem Auto auf jeden Fall entspannen, ob sie mehr Ordnung bringen sei dahin gestellt. „Wir werden sehen…“ ,sagte der Blinde.



Achso, dann gibt es da noch eine klitzekleine Veränderung in meinen Kosmos. Und zwar werde ich Tyunga verlassen und mir woanders Arbeit suchen. Der Grund ist folgender: Dieses Jahr ist ungewöhnlich Niederschlagsreich und deswegen kann erstens auf dem Land nichts gemacht werden und zweitens muss nicht bewässert werden. Man könnte es zwar machen, müsste aber vorher der Baumwolle mindestens den Freischwimmer abnehmen. Und Johannes hat nicht viel Arbeit in der großen Halle. Aufgrunddessen mache ich mich morgen(jetzt schon gestern, sind also schon hier, das Wetter ist auch besser jetzt!) mit Philip auf in Richtung Küste…
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Samstag, 11. Dezember 2010
Die arme Tagesschau...
georgk, 22:21h
Ich habe der Tagesschau beim letzten Mal unrecht getan, wie mir später aufgefallen ist. http://www.youtube.com/watch?v=zc8buCS1j9c
Einfach herrlich…
Am Sonntag hackte ich ca 50ha Mais und bekämpfte die Unkräuter zwischen den Reihen mit Herbiziden. Dabei musste ich auch zum ersten Mal in meinem Leben eine Spritzmischung anrühren. Wobei Spritzen wirklich eine hässliche Sache ist...den Chemikalien riecht man ihre Wirkung schon an und es gibt kaum etwas unschöneres als eine totgespritzte Pflanze. Auch ganz unabhängig von meinem Heimbetrieb aus betracht.
Auf jeden Fall machte ich mich dann am Montagmorgen auf den Weg zu Armin, nachdem ich die Wäsche gewaschen und mit einem großen Frühstücck versuchte den Kühlschrank so weit wie möglich zu leeren. Leider war ich irgendwann satt und musste den Rest (es war aber nicht viel) wegschmeißen. Am Nachmittag kam ich dann in Childers(spricht man übrigens: Tschillders) an und schaute mich ein wenig um. Das beinhaltete den Besuch des Infozentrums, die es hier in jeder größeren Stadt gibt. Dort musste ich erfahren, dass Childers traurige Berühmtheit erlangt hat, da vor einigen Jahren 15 Backpacker im Hostel verbrannt ist, das von einem Alkoholiker angezündet wurde. Notausgänge waren wohl keine vorhanden. Dafür gibt es nun einen Gedenkraum, für den ich mir einige Minuten nahm. Danach nahm ich Kontakt mit Armin auf und nach einigem Suchen traf ich ihn auch auf der einer seiner zwei Farmen. Bemerkenswert ist die rote Vulkanerde, die in dem Gebiet vorherrschend ist und meinem weißen Auto ein wenig Farbe gab. Armin zeigte mir seine Farmen, die er in einem schlechten Zustand (also verunkrautet und verwildert) gekauft hat und in mühsamer Arbeit auf Vordermann gebracht hat. So hat er zum Beispiel einige Hektar Zuckerrohr mit der Rückenspritze bearbeitet und ist nun in der Gegend dafür bekannt. Am gleichen Tag zeigte er mir noch die Zuckerrohrernte mit Zuckerrohrvollernter und zwei Schleppern, die das Zuckerrohr auf die Zuckerrohrzüge laden.



Abends lernte ich seine nette Frau Sandra kennen, die aus den Staaten kommt und hier Lehrerin ist. Weiterhin war da Stevie, der, wenn ihm was nicht passt oder Hunger /Durst hat anfängt zu heulen… Achso, vielleicht hätt ich vorher sagen sollen, dass er erst 14 Monate alt ist und sonst schwer in Ordnung.

Nach zwei Tagen habe ich sogar mit ihm gespielt und bin mit ihm durchs Haus gewandert. Ganz allein laufen kann er nämlich noch nicht und da ich auch aus eigener Erfahrung weiss wie blöd das ist (Georg >2.0 Promille) habe ich mich des Öfteren erbarmt und ihm den kleinen Finger gereicht. Damit war er dann auch zufrieden und ist ganz putzig durchs ganze Haus getapst. Stevie bestimmt außerdem wann im Haus aufgestanden wird(ca viertel nach 5) , da er dann Hunger bekommt. Ich hab meist so bis 6 geschlafen und dann mit den anderen gefrühstückt. Am Dienstag habe ich mich morgens noch ein bisschen entspannt und bin dann Richtung Bundaberg aufgebrochen. Dort habe ich mich ein wenig umgeschaut und eine Brennereibesichtigung organisiert. In Bundaberg hab ich dann noch folgends entdeckt:
Ich würde euch gern erzählen wie die Brennereibesichtigung war, ich kann es aber leider nicht, da ich mich bei der Rumverköstigung nach der Führung dermaßen abgeschossen habe, dass ich nichts mehr weiss. Aufgewacht bin ich wie das Gogoviech Dickschädel…klasse Aktion…
Neeeeiiin, Quatsch mit Soße. Die Führung war sehr interessant und der Führer(oder soll ich Guide sagen?!^^) war ein lustiger Typ. Fotos durfte ich dort leider keine machen, da elektronische Geräte aufgrund der Explosionsgefahr des hochprozentigen leider nicht erlaubt waren. Im Nachhinein wundere ich mich deswegen ein bisschen über den Einbrecherschutz. Ein Hochspannungszaun mit mehreren tausend Volt… nicht meine Sorge. Der Zaun ist dafür da, dass keiner dort eindringt und was von dem Rum im Wert von mehreren Millionen Dollars klaut, der in den riesigen Eichenfässern lagert. Als ich dann auch ein wenig was von dem Rum probiert und ihn für gut befunden hatte, machte ich mich auf den Weg zum Strand, wo ich mich entspannte und wenig herumlief. Geschwommen bin ich auch ein wenig. Haie hab ich nicht gesehen und es haben auch keine an mir geknabbert.


(keine Ahnung was der Typ auf dem Bild macht...)

Herr von Armin von Wessel im Aussieland, ein Banenenbaum in seinem Garten stand:

Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück mit Armin auf, ein bisschen Holz zu bewegen. Er hatte sich nämlich auf einer Auktion ein bisschen Holz gekauft, mit dem er noch einen Schuppen bauen wollte. Er hat nämlich außer dem hier keine Unterstellmöglichkeiten für Maschinen und Co. Wenn man nur die Gehöfte in D gewöhnt ist, ist das schon etwas ungewöhnlich. Das Holz musste in seinen Schuppen rein drinne nei, damit es nicht so nass wird.

Da ist die Hälfte von dem Holz schon in dem Schuppen.
Nachdem das geschafft war, fuhren wir zur Zuckerfabrik und ich bekam von David, einem Ingeniur eine Privatführung. Armin war zwar auch dabei, er kannte das aber schon und hatte seine Videokamera dabei um das ganze aufzunehmen. Ein Kopie des Films habe ich auch bekommen. David gab sich viel Mühe mir die verschiedenen Stationen der Zuckerherstellung zu zeigen und machte mir sogar eine Zeichnung, die ich behalten habe. Es war wirklich sehr interessant und beeindruckend. Die Zuckerrohrfaser, die nicht gebraucht wird, wird verbrannt und die gewonnene Energie für die Zuckerherstellung genutzt. Überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Als ich zugegen war, waren es zwölf Megawatt. Die Leistung betrug insgesamt, 20 mW glaube ich.

Da isser:



Nach der Führung kümmerte sich Armin weiter um sein Zuckerrohr und sptitzte und düngte es. Ich machte einen kleinen Mittagsschlaf und machte mich dann auf den Weg nach Woodgate Beach. Da ich mich mit meinem Tankinhalt verschätzte, musste ich am dortigen Karavanpark für 1,80$/Liter Benzin Tanken um zurück nach Childers zu kommen.
Den Tag danach fuhr ich dann mit Armin, der am Donnerstag seinen Babysittertag hatte, und dementsprechend Stevie ein bisschen durch die Gegend. Armin zeigte mir die Landwirtschaftlichen Facetten der Gegend und den Staudamm. Außerdem waren wir in Bundaberg, wo ich dann zum ersten Mal in OZ beim Aldi und bei Sizzlers war. Dort fraß ich mich voll, da es dort eine vielfältige Salatbar mit All you can eat gab.

Tomatenanbau, eine ganz eine dreckige Geschichte.

Auch die Tomaten werden gespritzt.

Der Staudamm
Am nächsten Tag machte ich mich gegen neun Uhr auf den Weg nach Brisbane. Aber vorher machten wir noch ein Photo:

Das ist übrigens T-Bone, der Hund von Sandra. Er hat bei einem Autounfall ein Bein verloren und ich finde es beeidruckend, wie gut er damit zurecht kommt. Netter Hund...
Armin gab mir noch den guten Tipp am Rainbow Beach vorbei zu schaun, welcher so halb auf dem Weg lag. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich konnte mich mal wieder von der wunderschönen Natur begeistern lassen. Leider war das Wetter nicht so prickelnd und auf dem Rückweg zu meinem Auto wurde ich dann noch ein bisschen nass.






Gegen Abend kam ich dann in Brisbane an, wo ich mit Janna und Hanna traf, zwei Aupairmädchen und ich das Nachtleben Brisbanes kennen lernte. In der Stadt trafen wir dann auch noch den Kiwi David, einen Bekannten von Janna. Nach einer drogenreichen Nacht, traf mich dann das harte Backpackerleben, denn ich wachte verkatert in meinem Auto auf und ich entschied mich, eine vernünftige Schlafunterlage zu kaufen. Nachdem ich mir verschiedene Alternativen angeschaut hatte, kaufte ich mir eine Luftmatratze mit einem knapp 10cm dickem Schaumstoffkern, die sich bis jetzt sehr gut bewährt hat und ich denke die fümmunnooinzich Dollar sind gut investiert.
Am Samstagnachmittag besuchte ich außer den Campingläden das Lone Pine Koala sanctuary, wo es massenweise Koalas, komische Vögel (apropos…in Brisbane laufen Typen rum, JungeJunge, ist halt Großstadt aber für einen Benser gibt’s dann erstmal viel zu gucken und Kopf zu schütteln. Ich habe junge Menschen in meinem Alter gesehen, die sich ihre Haare GRAU gefärbt haben!) und viele Kangurus zu sehen gab.
Der Eintritt kostete stolze 30$, wenn man wollte konnte man außerdem ein Photo mit einem Koala auf dem Arm machen lassen. War natürlich nicht im Eintritt inklusive sondern kostete nochmal 16 $. Deswegen habe ich auch NICHT gemacht. Ich hab schon von einigen Backpackern gehört(bevorzugt Weibliche), dass „einen Koala knuddeln“ auf ihrer „To do- Liste“ für Australien stünde. Laaaangweilig: meine To Do Liste sieht bis jetzt so aus:
Ein Opossum vom Baum schütteln: Jawoll!
Von der Story Bridge in Brisbane pinkeln: Erledigt!
Ein Opossum wie Lars Ricken im CL Finale`97 durch die Luft heben: Done!
Am Samstagabend fuhr ich dann zum Nudgee Beach und war nicht in der Stadt unterwegs, da ich unter ekelhaften Halsschmerzen litt und mich früh auf meiner wunderbaren Matratze schlafen legte. Außer mir waren da auch noch zwei andere Backpacker, Lena und Sandy aus Hessen. Im Laufe der Woche lernte ich dort auch noch Robin und Arne aus Berlin und Philip aus dem Westerwald kennen.
Mit letzterem war ich in den letzten Tagen wieder unterwegs, da ich nach einer Woche Arbeit wieder Urlaub brauchte. Eigentlich wollte ich nur das Wochenende in Brisbane bleiben, aber da das Wetter so schlecht war und deswegen auf Tyunga wenig Arbeit ist, habe ich mir die ganze Woche frei genommen und und bin nun in Noosa in einer Wäscherei. Nach ein paar Tagen guten Wetters, ist es jetzt wieder fies am regnen. Dieso Nacht von 7 pm bis 7 am 12h am Stück. Da kriegste voll de Breschreiz…
Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu meinem Urlaub im November. Die Woche in Brisbane verbrachte ich dann noch folgendermaßen. Am Sonntag fuhr ich mit Janna und Hanna (aber nicht Hanni und Nanni^^) in den Lamington Nationalpark. Dort gab es wieder viel zu sehen, unter anderem vom Treetop Walk und einen obergeilen Wasserfall.




Den Rest der Woche war ich dann mit anderen oder allein in Brisbane unterwegs und erkundete die Stadt. Sehr gut gefallen hat mir die Southbank mit künstlichem Strand, kostenlosen Museen, Universität, Staatsbücherei, schönen Rasenflächen und vielem mehr. Die Innenstadt war nicht so besonders und austauschbar, meiner Meinung nach. Schön war der Markt am Mittwoch auf dem Platz in der Nähe der Victoria Bridge.
Am Samstag war an der Southbank auch ein Markt über den ich mit Philip geschlendert bin. Einige Nächte haben wir auch am Mowbray Park verbracht. Die einzige Voraussetzung, die ein Auto Backpacker an seinen Schlafplatz stellt sind nach Möglichkeit Toiletten und wenn es ganz gut ist, auch eine Dusche. Die Toiletten am Mowbray Park waren nicht so sauber aber besser als in Park hintern Busch den Haufen machen. Am 2. Freitag in Brisbane, waren Philip und ich mit Stefanie (noch ein Aupair^^) und Janna noch mal unterwegs und haben zwei Amis aus San Diego kennen gelernt. Nette Kerle, konnten auch ein paar Zaubertricks, wie man sich so fesche Typen aus Amerika halt so vorstellt. Am Samstagabend wurde ich in meinem Auto liegend von einer Französin angesprochen, ob ich nicht mit zu deren Gruppe (bestehend aus Schweizern, Deutschen und Franzosen) an den Fluss setzten wollte. Nachdem ich wieder halbwegs wach war, schnappte ich mir meine Flasche Bundy und die Cola Flasche und gesellte mich zu ihnen. Dort gab es schlechten Wein, gute und lustige Konversation, weswegen ich mich amüsierte und sogar mal wieder ein paar Worte französisch sprach. Am Sonntag fuhr ich dann wieder gen Tyunga. Schön wars…
Einfach herrlich…
Am Sonntag hackte ich ca 50ha Mais und bekämpfte die Unkräuter zwischen den Reihen mit Herbiziden. Dabei musste ich auch zum ersten Mal in meinem Leben eine Spritzmischung anrühren. Wobei Spritzen wirklich eine hässliche Sache ist...den Chemikalien riecht man ihre Wirkung schon an und es gibt kaum etwas unschöneres als eine totgespritzte Pflanze. Auch ganz unabhängig von meinem Heimbetrieb aus betracht.
Auf jeden Fall machte ich mich dann am Montagmorgen auf den Weg zu Armin, nachdem ich die Wäsche gewaschen und mit einem großen Frühstücck versuchte den Kühlschrank so weit wie möglich zu leeren. Leider war ich irgendwann satt und musste den Rest (es war aber nicht viel) wegschmeißen. Am Nachmittag kam ich dann in Childers(spricht man übrigens: Tschillders) an und schaute mich ein wenig um. Das beinhaltete den Besuch des Infozentrums, die es hier in jeder größeren Stadt gibt. Dort musste ich erfahren, dass Childers traurige Berühmtheit erlangt hat, da vor einigen Jahren 15 Backpacker im Hostel verbrannt ist, das von einem Alkoholiker angezündet wurde. Notausgänge waren wohl keine vorhanden. Dafür gibt es nun einen Gedenkraum, für den ich mir einige Minuten nahm. Danach nahm ich Kontakt mit Armin auf und nach einigem Suchen traf ich ihn auch auf der einer seiner zwei Farmen. Bemerkenswert ist die rote Vulkanerde, die in dem Gebiet vorherrschend ist und meinem weißen Auto ein wenig Farbe gab. Armin zeigte mir seine Farmen, die er in einem schlechten Zustand (also verunkrautet und verwildert) gekauft hat und in mühsamer Arbeit auf Vordermann gebracht hat. So hat er zum Beispiel einige Hektar Zuckerrohr mit der Rückenspritze bearbeitet und ist nun in der Gegend dafür bekannt. Am gleichen Tag zeigte er mir noch die Zuckerrohrernte mit Zuckerrohrvollernter und zwei Schleppern, die das Zuckerrohr auf die Zuckerrohrzüge laden.



Abends lernte ich seine nette Frau Sandra kennen, die aus den Staaten kommt und hier Lehrerin ist. Weiterhin war da Stevie, der, wenn ihm was nicht passt oder Hunger /Durst hat anfängt zu heulen… Achso, vielleicht hätt ich vorher sagen sollen, dass er erst 14 Monate alt ist und sonst schwer in Ordnung.

Nach zwei Tagen habe ich sogar mit ihm gespielt und bin mit ihm durchs Haus gewandert. Ganz allein laufen kann er nämlich noch nicht und da ich auch aus eigener Erfahrung weiss wie blöd das ist (Georg >2.0 Promille) habe ich mich des Öfteren erbarmt und ihm den kleinen Finger gereicht. Damit war er dann auch zufrieden und ist ganz putzig durchs ganze Haus getapst. Stevie bestimmt außerdem wann im Haus aufgestanden wird(ca viertel nach 5) , da er dann Hunger bekommt. Ich hab meist so bis 6 geschlafen und dann mit den anderen gefrühstückt. Am Dienstag habe ich mich morgens noch ein bisschen entspannt und bin dann Richtung Bundaberg aufgebrochen. Dort habe ich mich ein wenig umgeschaut und eine Brennereibesichtigung organisiert. In Bundaberg hab ich dann noch folgends entdeckt:
Ich würde euch gern erzählen wie die Brennereibesichtigung war, ich kann es aber leider nicht, da ich mich bei der Rumverköstigung nach der Führung dermaßen abgeschossen habe, dass ich nichts mehr weiss. Aufgewacht bin ich wie das Gogoviech Dickschädel…klasse Aktion…
Neeeeiiin, Quatsch mit Soße. Die Führung war sehr interessant und der Führer(oder soll ich Guide sagen?!^^) war ein lustiger Typ. Fotos durfte ich dort leider keine machen, da elektronische Geräte aufgrund der Explosionsgefahr des hochprozentigen leider nicht erlaubt waren. Im Nachhinein wundere ich mich deswegen ein bisschen über den Einbrecherschutz. Ein Hochspannungszaun mit mehreren tausend Volt… nicht meine Sorge. Der Zaun ist dafür da, dass keiner dort eindringt und was von dem Rum im Wert von mehreren Millionen Dollars klaut, der in den riesigen Eichenfässern lagert. Als ich dann auch ein wenig was von dem Rum probiert und ihn für gut befunden hatte, machte ich mich auf den Weg zum Strand, wo ich mich entspannte und wenig herumlief. Geschwommen bin ich auch ein wenig. Haie hab ich nicht gesehen und es haben auch keine an mir geknabbert.


(keine Ahnung was der Typ auf dem Bild macht...)

Herr von Armin von Wessel im Aussieland, ein Banenenbaum in seinem Garten stand:

Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück mit Armin auf, ein bisschen Holz zu bewegen. Er hatte sich nämlich auf einer Auktion ein bisschen Holz gekauft, mit dem er noch einen Schuppen bauen wollte. Er hat nämlich außer dem hier keine Unterstellmöglichkeiten für Maschinen und Co. Wenn man nur die Gehöfte in D gewöhnt ist, ist das schon etwas ungewöhnlich. Das Holz musste in seinen Schuppen rein drinne nei, damit es nicht so nass wird.

Da ist die Hälfte von dem Holz schon in dem Schuppen.
Nachdem das geschafft war, fuhren wir zur Zuckerfabrik und ich bekam von David, einem Ingeniur eine Privatführung. Armin war zwar auch dabei, er kannte das aber schon und hatte seine Videokamera dabei um das ganze aufzunehmen. Ein Kopie des Films habe ich auch bekommen. David gab sich viel Mühe mir die verschiedenen Stationen der Zuckerherstellung zu zeigen und machte mir sogar eine Zeichnung, die ich behalten habe. Es war wirklich sehr interessant und beeindruckend. Die Zuckerrohrfaser, die nicht gebraucht wird, wird verbrannt und die gewonnene Energie für die Zuckerherstellung genutzt. Überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Als ich zugegen war, waren es zwölf Megawatt. Die Leistung betrug insgesamt, 20 mW glaube ich.

Da isser:



Nach der Führung kümmerte sich Armin weiter um sein Zuckerrohr und sptitzte und düngte es. Ich machte einen kleinen Mittagsschlaf und machte mich dann auf den Weg nach Woodgate Beach. Da ich mich mit meinem Tankinhalt verschätzte, musste ich am dortigen Karavanpark für 1,80$/Liter Benzin Tanken um zurück nach Childers zu kommen.
Den Tag danach fuhr ich dann mit Armin, der am Donnerstag seinen Babysittertag hatte, und dementsprechend Stevie ein bisschen durch die Gegend. Armin zeigte mir die Landwirtschaftlichen Facetten der Gegend und den Staudamm. Außerdem waren wir in Bundaberg, wo ich dann zum ersten Mal in OZ beim Aldi und bei Sizzlers war. Dort fraß ich mich voll, da es dort eine vielfältige Salatbar mit All you can eat gab.

Tomatenanbau, eine ganz eine dreckige Geschichte.

Auch die Tomaten werden gespritzt.

Der Staudamm
Am nächsten Tag machte ich mich gegen neun Uhr auf den Weg nach Brisbane. Aber vorher machten wir noch ein Photo:

Das ist übrigens T-Bone, der Hund von Sandra. Er hat bei einem Autounfall ein Bein verloren und ich finde es beeidruckend, wie gut er damit zurecht kommt. Netter Hund...
Armin gab mir noch den guten Tipp am Rainbow Beach vorbei zu schaun, welcher so halb auf dem Weg lag. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich konnte mich mal wieder von der wunderschönen Natur begeistern lassen. Leider war das Wetter nicht so prickelnd und auf dem Rückweg zu meinem Auto wurde ich dann noch ein bisschen nass.






Gegen Abend kam ich dann in Brisbane an, wo ich mit Janna und Hanna traf, zwei Aupairmädchen und ich das Nachtleben Brisbanes kennen lernte. In der Stadt trafen wir dann auch noch den Kiwi David, einen Bekannten von Janna. Nach einer drogenreichen Nacht, traf mich dann das harte Backpackerleben, denn ich wachte verkatert in meinem Auto auf und ich entschied mich, eine vernünftige Schlafunterlage zu kaufen. Nachdem ich mir verschiedene Alternativen angeschaut hatte, kaufte ich mir eine Luftmatratze mit einem knapp 10cm dickem Schaumstoffkern, die sich bis jetzt sehr gut bewährt hat und ich denke die fümmunnooinzich Dollar sind gut investiert.
Am Samstagnachmittag besuchte ich außer den Campingläden das Lone Pine Koala sanctuary, wo es massenweise Koalas, komische Vögel (apropos…in Brisbane laufen Typen rum, JungeJunge, ist halt Großstadt aber für einen Benser gibt’s dann erstmal viel zu gucken und Kopf zu schütteln. Ich habe junge Menschen in meinem Alter gesehen, die sich ihre Haare GRAU gefärbt haben!) und viele Kangurus zu sehen gab.
Der Eintritt kostete stolze 30$, wenn man wollte konnte man außerdem ein Photo mit einem Koala auf dem Arm machen lassen. War natürlich nicht im Eintritt inklusive sondern kostete nochmal 16 $. Deswegen habe ich auch NICHT gemacht. Ich hab schon von einigen Backpackern gehört(bevorzugt Weibliche), dass „einen Koala knuddeln“ auf ihrer „To do- Liste“ für Australien stünde. Laaaangweilig: meine To Do Liste sieht bis jetzt so aus:
Ein Opossum vom Baum schütteln: Jawoll!
Von der Story Bridge in Brisbane pinkeln: Erledigt!
Ein Opossum wie Lars Ricken im CL Finale`97 durch die Luft heben: Done!
Am Samstagabend fuhr ich dann zum Nudgee Beach und war nicht in der Stadt unterwegs, da ich unter ekelhaften Halsschmerzen litt und mich früh auf meiner wunderbaren Matratze schlafen legte. Außer mir waren da auch noch zwei andere Backpacker, Lena und Sandy aus Hessen. Im Laufe der Woche lernte ich dort auch noch Robin und Arne aus Berlin und Philip aus dem Westerwald kennen.
Mit letzterem war ich in den letzten Tagen wieder unterwegs, da ich nach einer Woche Arbeit wieder Urlaub brauchte. Eigentlich wollte ich nur das Wochenende in Brisbane bleiben, aber da das Wetter so schlecht war und deswegen auf Tyunga wenig Arbeit ist, habe ich mir die ganze Woche frei genommen und und bin nun in Noosa in einer Wäscherei. Nach ein paar Tagen guten Wetters, ist es jetzt wieder fies am regnen. Dieso Nacht von 7 pm bis 7 am 12h am Stück. Da kriegste voll de Breschreiz…
Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu meinem Urlaub im November. Die Woche in Brisbane verbrachte ich dann noch folgendermaßen. Am Sonntag fuhr ich mit Janna und Hanna (aber nicht Hanni und Nanni^^) in den Lamington Nationalpark. Dort gab es wieder viel zu sehen, unter anderem vom Treetop Walk und einen obergeilen Wasserfall.




Den Rest der Woche war ich dann mit anderen oder allein in Brisbane unterwegs und erkundete die Stadt. Sehr gut gefallen hat mir die Southbank mit künstlichem Strand, kostenlosen Museen, Universität, Staatsbücherei, schönen Rasenflächen und vielem mehr. Die Innenstadt war nicht so besonders und austauschbar, meiner Meinung nach. Schön war der Markt am Mittwoch auf dem Platz in der Nähe der Victoria Bridge.
Am Samstag war an der Southbank auch ein Markt über den ich mit Philip geschlendert bin. Einige Nächte haben wir auch am Mowbray Park verbracht. Die einzige Voraussetzung, die ein Auto Backpacker an seinen Schlafplatz stellt sind nach Möglichkeit Toiletten und wenn es ganz gut ist, auch eine Dusche. Die Toiletten am Mowbray Park waren nicht so sauber aber besser als in Park hintern Busch den Haufen machen. Am 2. Freitag in Brisbane, waren Philip und ich mit Stefanie (noch ein Aupair^^) und Janna noch mal unterwegs und haben zwei Amis aus San Diego kennen gelernt. Nette Kerle, konnten auch ein paar Zaubertricks, wie man sich so fesche Typen aus Amerika halt so vorstellt. Am Samstagabend wurde ich in meinem Auto liegend von einer Französin angesprochen, ob ich nicht mit zu deren Gruppe (bestehend aus Schweizern, Deutschen und Franzosen) an den Fluss setzten wollte. Nachdem ich wieder halbwegs wach war, schnappte ich mir meine Flasche Bundy und die Cola Flasche und gesellte mich zu ihnen. Dort gab es schlechten Wein, gute und lustige Konversation, weswegen ich mich amüsierte und sogar mal wieder ein paar Worte französisch sprach. Am Sonntag fuhr ich dann wieder gen Tyunga. Schön wars…
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