Donnerstag, 9. Dezember 2010
Mir geht's gut...






Noch 'n kleiner Scherz:

Wie breit ist Frankreich?












300km?












Genau weiss ich es auch nicht aber es sind wohl fünf Panzerstunden! :D

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Montag, 29. November 2010
heute
Da ich nun wieder „daheim“ bin, komme ich mal wieder dazu euch ein paar Geschichtchen zu erzählen. Ihr erwartet, dass ich gleich wild mit meinem Urlaub loslege und ihn groß ausbreite. Zu eurm Unglück habe ich heute wieder einige Erfahrungen gemacht, die ich vorher los werden muss, während ich der Musik von Louis Armstrong lausche!

1. Vorsicht vor Australischem „Käsekuchen“, der im Supermarkt gekauft wurde... gut geschmeckt hat er gestern abend schon nicht, aber heute Morgen begrüßte mich auf der Toilette ein weiterer unbeliebter Gast. Ich sage mal so: Mein Darm schaffte es leider nicht, den Nahrungsmitteln, die ihm zugeführt wurden, soviel Wasser zu entziehen, wie er es normalerweise tut. Das beeinFLUSSte das Endprodukt ziemlich stark. Scheiße…

2. Tote Katzen sind zum Kotzen. Gestern, als ich zurück kam, merkte ich schon, dass ein leichter Geruch der Verwesung an der einen Hauswand entlangwaberte. Da es aber schon im Begriff war düster zu werden und mich die Mücken und Nikniks(hört sich zwar lustig an, die „sandflies“ sind aber ungefähr so lustig wie die Tagesschau) schon freudig begrüßt haben(meine Waden sehen aus, als ob ich Masern hätte), verzichtete ich darauf mit der Taschenlampe draußen rumzubutschern und ein vermutlich totes Tier zu suchen.

Naja, auf jeden Fall sah(besser gesagt roch ) ich dann heute morgen mal nach, dem schlimmen Geruch folgend und kam ihm dann auch auf die Spur. In einem Beet mit Überdach und allerlei Pflanzen konnte ich etwas felliges entdecken. So weit so gut, heute Mittag nahm ich dann einen Spaten mit, um das mies stinkende etwas von meinem Haus fortzubekommen. Das gestaltete sich aber als viel schwieriger als ich es mir vorgestellt hatte. Nach meinem ersten Versuch es mit dem Spaten aufzunehmen, merkte ich, dass dieses Tier nicht erst seit vorgestern dort lag, sondern sich schon in einem fortgeschrittenem Stadium der Verwesung befand. Nachdem ich das Skelett irgendwie zwischen den Zweigen herausgezogen hatte, wusste ich zweierlei und zwar: Eine totes Tier macht viele Maden und andere dicke Käfer satt.
Weiterhin konnte ich aufgrund des Skeletts messerscharf auf eine Katze schließen. Biologie, 5. oder 6. Klasse. Nachdem ich das Skelett entsorgt hatte, musste ich an dem Rest zu schaffen machen, da die vielen Knochen einer Katze wohl ziemlich interessant sind, aber nicht stinken, wenn sie sich im ewigem Kreislauf der Natur zirkulieren und wieder zu Erde werden, aus der sie einst durch Wunder der Biologie gemacht wurden. An den Innereien hatten sich die Maden schon gütlich satt gefressen und dementsprechend war von Magen, Katzenleber& Co nicht mehr viel da…nur noch verwesendes Fell und geschätzte 3000 Maden…mit dem Spaten kam ich nicht weit, also musste ich in den sauren Apfel beißen ( aber nicht nur Granny Smith…viiiel schlimmer), mir einen Putzhandschuh anziehen und die noch sichtbaren Teile des Fells in eine Tüte zu packen und wegzubringen.
Dabei meldeten sich ca. drei Mal meine Instinkte zu Wort, die mich davor warnen wollte, etwas von der Katze zu naschen. Immer wenn der Gestank eine neue Dimension erreichte, kam der Brechreiz, ich musste „kotzhusten“ (gibt’s da ein Wort für, wenn man sich noch nicht übergeben muss, aber schon husten und der Magen sich zusammenkrampft?? ) und erstmal ein paar Meter entfernt frische Luft schnappen. Ich kann jetzt sehr gut verstehen, warum „Henry Hill“ in Good Fellas beim Nudeln essen bei Tommys Mama nicht so viel Hunger hat…Nach ein paar Sekunden gings dann auch wieder und ich konnte weitermachen. Ich hab mich sogar irgendwann an den Geruch gewöhnt und alles weit weg gebracht.
Danach gabs dann Mittagessen: Instantnudeln mit Brötchen und einen Maiskolben mit salziger Butter. Very nais!

3. Weiß ich jetzt, wie sich Bomberpiloten im 2. Weltkrieg gefühlt haben. Also nur von der Geräuschkulisse her. Ich durfte heute nämlich ca. 6h Rasen mähen. Auf einem John Deer Aufsitzrasenmäher. Um meine Ohren zu schützen trug ich einen Gehörschutz. Dieser lässt bevorzugt tiefe Töne durch, die dann letztendlich meine Sinneshäärchen im Innenohr zu stimulieren.
Und diese Töne, die die rotierenden Messer, die Antriebsriemen, die Gelenkwelle und der tapfer arbeitende Dieselmotor von sich gaben, erzeugten im Zusammenspiel bei mir im Gehirn ein Brummen, welches mich wie ein Insasse einer „fliegenden Festung“ fühlen ließ.

Leider war mein Job weitaus weniger spannend und meine Gegner hießen nicht Spitfire oder Messerschmitt, sondern Mücken und tief hängende Äste und mein Ziel war nicht ein paar Hektar Stadt unhübsch, sondern ein paar Hektar Rasen hübsch aussehen zu lassen. Aber ich habe gesiegt und wurde mit frenetischem Jubel empfangen, als ich wieder in die Halle fuhr. Das ist natürlich gelogen, aber ich hoffe noch auf eine Tapferkeitsmedaille, für die ca.15 Mückenstiche auf 10cm² meines Nackens. Meine Unterarme und Waden blieben größtenteils verschont, da ich lange Jeans und Pulli anhatte. Bei ca. 22°C...toll...

Hab ich schon mal gesagt, dass ich Ineskten HASSE ? Von mir aus können sie ALLE sterben. „ Was sollen dann die Vögel fressen ?“ Die können auch sterben oder zu Mac Doofnalds gehen…
Geht’n Huhn in Rotenburg zu Mac Doof und bestellt einen Mc Chicken. Da muss ich doch glatt an den Cartoon aus „Nicht Lustig“ denken.




Nun gut…genug davon, am Ende sorgt ihr auch noch um meine mentalen Zustand, wenn ich nur so komische Sachen erzähle. Bin ich nicht ein Tzücho?

Weiterhin wurde ich gestern sehr positiv überrascht. Während meiner Abwesenheit hat ein dickerer Brief den Weg hier her gefunden. Über echte Post freue ich mich immer sehr, besonders, wenn auf dem aufgeklebtem Inhaltsschild der Post „Geschenk“ angekreuzt ist, und nicht „Dokumente“ oder „Warenmuster“… ;) „ Sonstiges“ wäre auch interessante Option gewesen, aber es war nun ein Geschenk.

Bei „Anzahl und detaillierte Beschreibung des Inhalts“ hatte sich mein Vater sehr ausgelassen und
„Schokolade“ vermerkt. Eventuell hättest du „24 Stückchen Schokolade“ schreiben sollen….Ihr ahnt es schon: Unter anderem hatte mir meine Familie einen Adventskalender geschickt! Sehr schön, ich kann es kaum noch bis zum ersten Dezember abwarten, um dann endlich das erste Türchen aufmachen zu dürfen. Dieser Kalender schafft es, endlich ein bisschen Weihnachtsgefühl in mir auszulösen.

Als kleine Vorschau ein paar Urlaubsbilder:





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Mittwoch, 24. November 2010
Truckerstores...
Sind was feines! Da kann man duschen, rumhängen und seine elektronischen Geräte aufladen, von denen ein Mensch aus der westlichen Welt mittlerweile so abhängig sind wie Heroinjunkies von der nächsten Spritze. Also häng ich gerade in einem solchem rum lade auf und vertreibe mir die Zeit damit, euch mal wieder über mein wohlbefinden zu informieren! War ja in letzter Zeit etwas ruhiger um den Blog hier geworden. Allzu ausführlich wird das hier auch nicht werden, aber besser als nix. Am nächsten Montag ist mein Urlaub dann auch vorbei und ich hab nach Feierabend wieder 1-2 Minuten Zeit hier was reinzuschreiben.

Ich machs heut ma kurz:
Flug nach Australien: 540 €
Ford Falcon: 3500$
Zum Strand fahren: ca. 20$

Am absolut herrlichem Strand rumliegen, leckere Sachen essen und mit den Wellen rumtoben: UN-FUCKING-PAYABLE!!

Der Gute (nu schon kanpp 4000km mit ihm Unterwegs und 4 Nächte in ihm geschlafen^^, die 5. ist nicht fern:) )







Zu dem letzten Bild sag ich erstmal nichts, sondern lass euch erstmal im Dunkeln tappen...ihr könnt ja mal raten! Viel Spass!

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