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Montag, 20. Dezember 2010
3x3 macht 4
georgk, 22:46h
Momentan sieht das Wetter hier so aus!

Traurig aber wahr!
Ich hab vergessen beim letzten Mal zu erwähnen, dass ich Ende November auf einen Donnerstag mit der deutschen Backpacker Community vom Nudgee Beach Parkplatz in Harry Potter 7 waren. Der Film war eigentlich nicht schlecht. Hängen geblieben ist vor allen Dingen, dass in Harrys Zauberzelt eine original deutsche Bierzeltgarnitur steht. Der weiß was gut ist, der Harald! Weiterhin fiel mir auf, dass die bösen mal wieder, wie von Hollywood präferiert, aussahen wie ein billiger SA- Abklatsch. Ich meine die Wachen im Zaubereiministerium. Die Uniformen waren halt grau und nicht braun (Napoleon hatte während einer Schlacht immer rote Hemden an, damit seine Soldaten im Falle seiner Verwundung das Blut nicht sehen –> warum hatten die Nazis die GANZE Zeit braune Hosen an??? ). Auf jeden Fall könnten sich die Filmproduzenten mal was neues einfallen lassen!
Hier mal meine Hand, nachdem sich die Mücken an ihr vergangen hatten! Sieht aus wie hochschwanger.

Hier mal ein bisschen Maschinenkunde für Anfänger!
Typischer Kolbenklemmer:

Ganz fieser Kolbenfresser:

Alles klar?


Dann erzähl ich mal die unendliche Geschichte weiter:
Nachdem ich eine Woche auf der Farm gearbeitet hatte, hatte ich vor ein Wochenende nach Brisbane zu fahren um mit Philip schon einen drauf zu machen.
Aus dem Wochenende wurde dann eine ganze Woche. Da Philip in der Woche arbeiten musste, habe ich mich nach Dingen umgeschaut, die mein Auto wohnlicher machen können. Außerdem waren wir einen Abend im Deutschen Turnverein Brisbane. Dort gönnten wir uns jeweils drei leckere Weizenbier, welches hier in OZ eher rar ist. Das Bier aus Weihenstephan war das Getränk meiner Wahl und hat mit sehr gut geschmeckt!



Donnerstagabend gönnten wir uns dann ein wenig von dem sehr leckeren Bundy!

Als wir den einen Abend Sushi essen waren, fiel mir auf, dass der Zug eine deutsche Märklin Bahn war, das konnte man auch an der Beschriftung der Loks sehen!

„Deusche Reichsbahn Greifswald“
Auf der anderen stand: Rügensche Kleinbahn
Am Freitag bekam Philip (der olle Hässe) dann von seinem Chef gesagt, dass sie ihn nicht weiter beschäftigen könnten, da nicht genug Arbeit da wäre. Das passte ihm ganz gut in seinen Kram, da er sowie so dort aufhören wollte.
So machten wir uns auf den Weg nach Noosa, da Philip dort schon mal war. Dort angekommen, hatten wir Freitag und Samstag noch sehr schönes Wetter. Samstagabend fing es dann zu regnen und hörte den ganzen Sonntag über nicht auf. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Toowoomba. Wo wir abends ankamen und uns den Lichter/Weihnachtsmarkt angeschaut.
Am Montag besorgten wir morgens noch ein paar Sachen und fuhren dann in entgegengesetzter Richtung der Zivilisation aufs Land.
Auf der Anzac Avenue passierte es dann. Als die Ampel von Rot auf Grün umschaltete setzte sich die große, anonyme und unbarmherzige Autoschlange wieder in Bewegung. Ich als ein Teil von ihr tat ich es auch um voran zu kommen. Die Anzac Aveneue ist auf dem besagtem Teilstück in beide Richtungen zweispurig. Ich befand mich auf der rechten Spur und pflegte eine schlechte Gewohnheit, die ich wohl von meinem Vater übernommen habe. Anstatt vor mein Auto zu gucken, schaute/träumte ich mich mal in der Gegend um. Als ich gerade ein Mopped, das für 1200$ zumVerkauf stand, begutachtet und für nicht gut befunden hatte, drehte ich den Kopf wieder nach vorn um festzustellen, dass das Auto/der Pickup vor mir nicht mehr in Bewegung war, sondern still stand, wie Bundeswehrsoldaten. Der Reflex auf die Bremse zu treten half auch nicht mehr. Die kinetischte Energie von 1500kg bewegter Masse wurde dazu verwendet um meine Autofront zu deformieren. Ich schlug deswegen auch wie ein wildgewordener Silberrücken auf das Lenkrad ein. SCHEISSDRECKVERDAMMTERMISTDRECK. Waren wohl meine Worte…
Das Problem war, dass auf der Kreuzung jemand rechtsabbiegen wollte (nicht vergessen: Der Verkehr ist hier ausgreichtet wie die Partei von Gregor Gysi!) und deswegen angehalten hatte…kann ja keiner ahnen. Zum Glück bin ich heil geblieben und mein unfreiwilliger Unfallpartner auch. Bei seinem Pickup (Dienstwagen von der Stadt) war lediglich die hintere Stoßstange leicht verbogen. Herr Mutze kam dann auch sofort in den Genuss ein original deutsches „Scheiße“ zu hören, als wir in eine Seitenstraße gefahren waren und ich aus dem Wagen stieg. Vielleicht war das der Grund, weshalb er sehr nett und unkompliziert war. Philip, der mit seinem Van hinter mir gefahren und mir fast hinten drauf gefahren war und ich begutachteten erstmal grob das Malheur. Es siffte etwas grünliches Kühlwasser aus dem Kühler welches kochte wie Werner Lorant in seinen besten Zeiten.
Der Ventilator klemmte gegen die Kühlrippen, die mit dem Rahmen etwas nach hinten gedrückt war und konnte sich deshalb nicht mehr drehen. Wir beschlossen, vorsichtig weiter zu fahren. Ich drehte die Heizung voll auf, um etwas Hitze aus dem Kühlkreis zu bekommen und machte die Fenster auf. Zu meinem Erstaunen, entspannte sich das Kühlwasser auf dem Highway wieder und wurde so kühl, wie bei normalem Betrieb. Anscheinend war noch genug Wasser da und der Fahrtwind tat seinen Beitrag um mich heil auf die Farm zu bringen. Dort angekommen, zeigte ich Philip mit dem Ute Süß die Farm.

Hier mal ein Bild aus der Silohalle, welches die Tage entstand… wo ist Walter?
Philip macht mit seiner Kamera gerne viele Photos und vielleicht lade ich in Zukunft mal welche davon hoch. Die letzte Woche verbrachten wir damit, den Garten/Park hier etwas auf Vordermann zu bringen. Dabei involviert waren der Rasenmäher, die Astschere, der Kärcher (Karscher, wie der Aussie zu sagen pflegt, wird in der Werbung als „german engineering“ angespriesen), das Fichtenmopped (Vollgasgünther ;) ) , die Häckenschäre und noch ein paar andere Sachen.




Indiana Jones in "Ab durch die Hecke"

Der Whipper Snipper (Motorsense) lief leider nicht richtig und kam deshalb in die Stille Ecke.
Wenn wir zwischendurch mal Zeit hatten, machten wir uns an dem Falcon zu schaffen um ihm zu richten. Das alles zu erklären, wäre ziemlich umständlich und ich hab gerade keine Lust. Schaut euch die Bilder an.
Hier das Malheur!




Erstmal schlau gucken...hilft zwar nicht, sieht aber gut aus!^^

DA IST DAS DING! (de dreggelische Kühlo)


Schön vorsichtig ziehen mit dem Johnny, wie beim ersten Mal rauchen! :D

Dazu sei gesagt, dass ich echt froh und dankbar bin, dass Philip dabei war, da ich ohne ihn wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre!
Nachdem ich am Freitag einige Wrecker (Schrottis) angerufen hatte, fuhren wir am Sonnabend nach Toowoomba um uns die Teile für meinen Ford zu besorgen. Bei City Auto Wreckers waren wir auch erfolgreich und ich bekam für 350$ folgendes: eine weiße Motorhaube, die Kühlrippen, 2 Frontscheinwerfer mit Blinkern, eine Luftfilterabdeckung und zwei Heber für die Motorhaube. Beim Fordhändler hätte ich dafür wahrscheinlich einen halben Kühler bekommen.
Dementsprechend bin ich ganz zufrieden damit. Am Samstagnachmittag bauten wir dann die Teile ein und mussten den Rahmen noch etwas zurecht „zupfen“. Nun sieht er wieder ganz gut aus, zwar fallen die Spaltmaße über dem linken Scheinwerfer sehr großzügig aus, aber ich bin nichtsdestotrotz sehr zufrieden, angesichts dessen, wie er nach dem Unfall aussah und wie wenig ich dafür bezahlen musste.


Vorgstern (Sonntag, der 19. Dez) habe ich mit Kühlwasser nachgefüllt, da ich erst Bob fragen musste, wo welches ist ( Looksprettygood, dschoodsch). Als das geschafft war und ich kein Leck entdecken konnte, kümmerte ich mich weiter um die Inneneinrichtung meines Autos. Ich schnitt mit dem Winkelschleifer ein Stück aus einem Regal und schweißte die übrigen Teile mit meinen neuen Schweißfähigkeiten wieder ´zamm. Schön ist es zwar nicht, aber es hält, ich nenne es mal „Charakter“. Dieses Regal wird mir mehr Platz auf dem Sitz hinter meinem Beifahrer verschaffen.
Für den Raum neben der Matratze im Kofferraum, bastelte ich mir nach Philips „Inspiration“ ein Regal, welches auf dem linken Radkasten aufliegt, an der Verkleidung verschraubt ist, und zur Mitte hin zwei 20cm hohe Holzstützen. Diese Maßnahmen werden die Platzsituation in meinem Auto auf jeden Fall entspannen, ob sie mehr Ordnung bringen sei dahin gestellt. „Wir werden sehen…“ ,sagte der Blinde.



Achso, dann gibt es da noch eine klitzekleine Veränderung in meinen Kosmos. Und zwar werde ich Tyunga verlassen und mir woanders Arbeit suchen. Der Grund ist folgender: Dieses Jahr ist ungewöhnlich Niederschlagsreich und deswegen kann erstens auf dem Land nichts gemacht werden und zweitens muss nicht bewässert werden. Man könnte es zwar machen, müsste aber vorher der Baumwolle mindestens den Freischwimmer abnehmen. Und Johannes hat nicht viel Arbeit in der großen Halle. Aufgrunddessen mache ich mich morgen(jetzt schon gestern, sind also schon hier, das Wetter ist auch besser jetzt!) mit Philip auf in Richtung Küste…

Traurig aber wahr!
Ich hab vergessen beim letzten Mal zu erwähnen, dass ich Ende November auf einen Donnerstag mit der deutschen Backpacker Community vom Nudgee Beach Parkplatz in Harry Potter 7 waren. Der Film war eigentlich nicht schlecht. Hängen geblieben ist vor allen Dingen, dass in Harrys Zauberzelt eine original deutsche Bierzeltgarnitur steht. Der weiß was gut ist, der Harald! Weiterhin fiel mir auf, dass die bösen mal wieder, wie von Hollywood präferiert, aussahen wie ein billiger SA- Abklatsch. Ich meine die Wachen im Zaubereiministerium. Die Uniformen waren halt grau und nicht braun (Napoleon hatte während einer Schlacht immer rote Hemden an, damit seine Soldaten im Falle seiner Verwundung das Blut nicht sehen –> warum hatten die Nazis die GANZE Zeit braune Hosen an??? ). Auf jeden Fall könnten sich die Filmproduzenten mal was neues einfallen lassen!
Hier mal meine Hand, nachdem sich die Mücken an ihr vergangen hatten! Sieht aus wie hochschwanger.

Hier mal ein bisschen Maschinenkunde für Anfänger!
Typischer Kolbenklemmer:

Ganz fieser Kolbenfresser:

Alles klar?


Dann erzähl ich mal die unendliche Geschichte weiter:
Nachdem ich eine Woche auf der Farm gearbeitet hatte, hatte ich vor ein Wochenende nach Brisbane zu fahren um mit Philip schon einen drauf zu machen.
Aus dem Wochenende wurde dann eine ganze Woche. Da Philip in der Woche arbeiten musste, habe ich mich nach Dingen umgeschaut, die mein Auto wohnlicher machen können. Außerdem waren wir einen Abend im Deutschen Turnverein Brisbane. Dort gönnten wir uns jeweils drei leckere Weizenbier, welches hier in OZ eher rar ist. Das Bier aus Weihenstephan war das Getränk meiner Wahl und hat mit sehr gut geschmeckt!



Donnerstagabend gönnten wir uns dann ein wenig von dem sehr leckeren Bundy!

Als wir den einen Abend Sushi essen waren, fiel mir auf, dass der Zug eine deutsche Märklin Bahn war, das konnte man auch an der Beschriftung der Loks sehen!

„Deusche Reichsbahn Greifswald“
Auf der anderen stand: Rügensche Kleinbahn
Am Freitag bekam Philip (der olle Hässe) dann von seinem Chef gesagt, dass sie ihn nicht weiter beschäftigen könnten, da nicht genug Arbeit da wäre. Das passte ihm ganz gut in seinen Kram, da er sowie so dort aufhören wollte.
So machten wir uns auf den Weg nach Noosa, da Philip dort schon mal war. Dort angekommen, hatten wir Freitag und Samstag noch sehr schönes Wetter. Samstagabend fing es dann zu regnen und hörte den ganzen Sonntag über nicht auf. Also machten wir uns auf den Weg Richtung Toowoomba. Wo wir abends ankamen und uns den Lichter/Weihnachtsmarkt angeschaut.
Am Montag besorgten wir morgens noch ein paar Sachen und fuhren dann in entgegengesetzter Richtung der Zivilisation aufs Land.
Auf der Anzac Avenue passierte es dann. Als die Ampel von Rot auf Grün umschaltete setzte sich die große, anonyme und unbarmherzige Autoschlange wieder in Bewegung. Ich als ein Teil von ihr tat ich es auch um voran zu kommen. Die Anzac Aveneue ist auf dem besagtem Teilstück in beide Richtungen zweispurig. Ich befand mich auf der rechten Spur und pflegte eine schlechte Gewohnheit, die ich wohl von meinem Vater übernommen habe. Anstatt vor mein Auto zu gucken, schaute/träumte ich mich mal in der Gegend um. Als ich gerade ein Mopped, das für 1200$ zumVerkauf stand, begutachtet und für nicht gut befunden hatte, drehte ich den Kopf wieder nach vorn um festzustellen, dass das Auto/der Pickup vor mir nicht mehr in Bewegung war, sondern still stand, wie Bundeswehrsoldaten. Der Reflex auf die Bremse zu treten half auch nicht mehr. Die kinetischte Energie von 1500kg bewegter Masse wurde dazu verwendet um meine Autofront zu deformieren. Ich schlug deswegen auch wie ein wildgewordener Silberrücken auf das Lenkrad ein. SCHEISSDRECKVERDAMMTERMISTDRECK. Waren wohl meine Worte…
Das Problem war, dass auf der Kreuzung jemand rechtsabbiegen wollte (nicht vergessen: Der Verkehr ist hier ausgreichtet wie die Partei von Gregor Gysi!) und deswegen angehalten hatte…kann ja keiner ahnen. Zum Glück bin ich heil geblieben und mein unfreiwilliger Unfallpartner auch. Bei seinem Pickup (Dienstwagen von der Stadt) war lediglich die hintere Stoßstange leicht verbogen. Herr Mutze kam dann auch sofort in den Genuss ein original deutsches „Scheiße“ zu hören, als wir in eine Seitenstraße gefahren waren und ich aus dem Wagen stieg. Vielleicht war das der Grund, weshalb er sehr nett und unkompliziert war. Philip, der mit seinem Van hinter mir gefahren und mir fast hinten drauf gefahren war und ich begutachteten erstmal grob das Malheur. Es siffte etwas grünliches Kühlwasser aus dem Kühler welches kochte wie Werner Lorant in seinen besten Zeiten.
Der Ventilator klemmte gegen die Kühlrippen, die mit dem Rahmen etwas nach hinten gedrückt war und konnte sich deshalb nicht mehr drehen. Wir beschlossen, vorsichtig weiter zu fahren. Ich drehte die Heizung voll auf, um etwas Hitze aus dem Kühlkreis zu bekommen und machte die Fenster auf. Zu meinem Erstaunen, entspannte sich das Kühlwasser auf dem Highway wieder und wurde so kühl, wie bei normalem Betrieb. Anscheinend war noch genug Wasser da und der Fahrtwind tat seinen Beitrag um mich heil auf die Farm zu bringen. Dort angekommen, zeigte ich Philip mit dem Ute Süß die Farm.

Hier mal ein Bild aus der Silohalle, welches die Tage entstand… wo ist Walter?
Philip macht mit seiner Kamera gerne viele Photos und vielleicht lade ich in Zukunft mal welche davon hoch. Die letzte Woche verbrachten wir damit, den Garten/Park hier etwas auf Vordermann zu bringen. Dabei involviert waren der Rasenmäher, die Astschere, der Kärcher (Karscher, wie der Aussie zu sagen pflegt, wird in der Werbung als „german engineering“ angespriesen), das Fichtenmopped (Vollgasgünther ;) ) , die Häckenschäre und noch ein paar andere Sachen.




Indiana Jones in "Ab durch die Hecke"

Der Whipper Snipper (Motorsense) lief leider nicht richtig und kam deshalb in die Stille Ecke.
Wenn wir zwischendurch mal Zeit hatten, machten wir uns an dem Falcon zu schaffen um ihm zu richten. Das alles zu erklären, wäre ziemlich umständlich und ich hab gerade keine Lust. Schaut euch die Bilder an.
Hier das Malheur!




Erstmal schlau gucken...hilft zwar nicht, sieht aber gut aus!^^

DA IST DAS DING! (de dreggelische Kühlo)


Schön vorsichtig ziehen mit dem Johnny, wie beim ersten Mal rauchen! :D

Dazu sei gesagt, dass ich echt froh und dankbar bin, dass Philip dabei war, da ich ohne ihn wahrscheinlich nicht weit gekommen wäre!
Nachdem ich am Freitag einige Wrecker (Schrottis) angerufen hatte, fuhren wir am Sonnabend nach Toowoomba um uns die Teile für meinen Ford zu besorgen. Bei City Auto Wreckers waren wir auch erfolgreich und ich bekam für 350$ folgendes: eine weiße Motorhaube, die Kühlrippen, 2 Frontscheinwerfer mit Blinkern, eine Luftfilterabdeckung und zwei Heber für die Motorhaube. Beim Fordhändler hätte ich dafür wahrscheinlich einen halben Kühler bekommen.
Dementsprechend bin ich ganz zufrieden damit. Am Samstagnachmittag bauten wir dann die Teile ein und mussten den Rahmen noch etwas zurecht „zupfen“. Nun sieht er wieder ganz gut aus, zwar fallen die Spaltmaße über dem linken Scheinwerfer sehr großzügig aus, aber ich bin nichtsdestotrotz sehr zufrieden, angesichts dessen, wie er nach dem Unfall aussah und wie wenig ich dafür bezahlen musste.


Vorgstern (Sonntag, der 19. Dez) habe ich mit Kühlwasser nachgefüllt, da ich erst Bob fragen musste, wo welches ist ( Looksprettygood, dschoodsch). Als das geschafft war und ich kein Leck entdecken konnte, kümmerte ich mich weiter um die Inneneinrichtung meines Autos. Ich schnitt mit dem Winkelschleifer ein Stück aus einem Regal und schweißte die übrigen Teile mit meinen neuen Schweißfähigkeiten wieder ´zamm. Schön ist es zwar nicht, aber es hält, ich nenne es mal „Charakter“. Dieses Regal wird mir mehr Platz auf dem Sitz hinter meinem Beifahrer verschaffen.
Für den Raum neben der Matratze im Kofferraum, bastelte ich mir nach Philips „Inspiration“ ein Regal, welches auf dem linken Radkasten aufliegt, an der Verkleidung verschraubt ist, und zur Mitte hin zwei 20cm hohe Holzstützen. Diese Maßnahmen werden die Platzsituation in meinem Auto auf jeden Fall entspannen, ob sie mehr Ordnung bringen sei dahin gestellt. „Wir werden sehen…“ ,sagte der Blinde.



Achso, dann gibt es da noch eine klitzekleine Veränderung in meinen Kosmos. Und zwar werde ich Tyunga verlassen und mir woanders Arbeit suchen. Der Grund ist folgender: Dieses Jahr ist ungewöhnlich Niederschlagsreich und deswegen kann erstens auf dem Land nichts gemacht werden und zweitens muss nicht bewässert werden. Man könnte es zwar machen, müsste aber vorher der Baumwolle mindestens den Freischwimmer abnehmen. Und Johannes hat nicht viel Arbeit in der großen Halle. Aufgrunddessen mache ich mich morgen(jetzt schon gestern, sind also schon hier, das Wetter ist auch besser jetzt!) mit Philip auf in Richtung Küste…
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