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Samstag, 11. Dezember 2010
Die arme Tagesschau...
georgk, 22:21h
Ich habe der Tagesschau beim letzten Mal unrecht getan, wie mir später aufgefallen ist. http://www.youtube.com/watch?v=zc8buCS1j9c
Einfach herrlich…
Am Sonntag hackte ich ca 50ha Mais und bekämpfte die Unkräuter zwischen den Reihen mit Herbiziden. Dabei musste ich auch zum ersten Mal in meinem Leben eine Spritzmischung anrühren. Wobei Spritzen wirklich eine hässliche Sache ist...den Chemikalien riecht man ihre Wirkung schon an und es gibt kaum etwas unschöneres als eine totgespritzte Pflanze. Auch ganz unabhängig von meinem Heimbetrieb aus betracht.
Auf jeden Fall machte ich mich dann am Montagmorgen auf den Weg zu Armin, nachdem ich die Wäsche gewaschen und mit einem großen Frühstücck versuchte den Kühlschrank so weit wie möglich zu leeren. Leider war ich irgendwann satt und musste den Rest (es war aber nicht viel) wegschmeißen. Am Nachmittag kam ich dann in Childers(spricht man übrigens: Tschillders) an und schaute mich ein wenig um. Das beinhaltete den Besuch des Infozentrums, die es hier in jeder größeren Stadt gibt. Dort musste ich erfahren, dass Childers traurige Berühmtheit erlangt hat, da vor einigen Jahren 15 Backpacker im Hostel verbrannt ist, das von einem Alkoholiker angezündet wurde. Notausgänge waren wohl keine vorhanden. Dafür gibt es nun einen Gedenkraum, für den ich mir einige Minuten nahm. Danach nahm ich Kontakt mit Armin auf und nach einigem Suchen traf ich ihn auch auf der einer seiner zwei Farmen. Bemerkenswert ist die rote Vulkanerde, die in dem Gebiet vorherrschend ist und meinem weißen Auto ein wenig Farbe gab. Armin zeigte mir seine Farmen, die er in einem schlechten Zustand (also verunkrautet und verwildert) gekauft hat und in mühsamer Arbeit auf Vordermann gebracht hat. So hat er zum Beispiel einige Hektar Zuckerrohr mit der Rückenspritze bearbeitet und ist nun in der Gegend dafür bekannt. Am gleichen Tag zeigte er mir noch die Zuckerrohrernte mit Zuckerrohrvollernter und zwei Schleppern, die das Zuckerrohr auf die Zuckerrohrzüge laden.



Abends lernte ich seine nette Frau Sandra kennen, die aus den Staaten kommt und hier Lehrerin ist. Weiterhin war da Stevie, der, wenn ihm was nicht passt oder Hunger /Durst hat anfängt zu heulen… Achso, vielleicht hätt ich vorher sagen sollen, dass er erst 14 Monate alt ist und sonst schwer in Ordnung.

Nach zwei Tagen habe ich sogar mit ihm gespielt und bin mit ihm durchs Haus gewandert. Ganz allein laufen kann er nämlich noch nicht und da ich auch aus eigener Erfahrung weiss wie blöd das ist (Georg >2.0 Promille) habe ich mich des Öfteren erbarmt und ihm den kleinen Finger gereicht. Damit war er dann auch zufrieden und ist ganz putzig durchs ganze Haus getapst. Stevie bestimmt außerdem wann im Haus aufgestanden wird(ca viertel nach 5) , da er dann Hunger bekommt. Ich hab meist so bis 6 geschlafen und dann mit den anderen gefrühstückt. Am Dienstag habe ich mich morgens noch ein bisschen entspannt und bin dann Richtung Bundaberg aufgebrochen. Dort habe ich mich ein wenig umgeschaut und eine Brennereibesichtigung organisiert. In Bundaberg hab ich dann noch folgends entdeckt:
Ich würde euch gern erzählen wie die Brennereibesichtigung war, ich kann es aber leider nicht, da ich mich bei der Rumverköstigung nach der Führung dermaßen abgeschossen habe, dass ich nichts mehr weiss. Aufgewacht bin ich wie das Gogoviech Dickschädel…klasse Aktion…
Neeeeiiin, Quatsch mit Soße. Die Führung war sehr interessant und der Führer(oder soll ich Guide sagen?!^^) war ein lustiger Typ. Fotos durfte ich dort leider keine machen, da elektronische Geräte aufgrund der Explosionsgefahr des hochprozentigen leider nicht erlaubt waren. Im Nachhinein wundere ich mich deswegen ein bisschen über den Einbrecherschutz. Ein Hochspannungszaun mit mehreren tausend Volt… nicht meine Sorge. Der Zaun ist dafür da, dass keiner dort eindringt und was von dem Rum im Wert von mehreren Millionen Dollars klaut, der in den riesigen Eichenfässern lagert. Als ich dann auch ein wenig was von dem Rum probiert und ihn für gut befunden hatte, machte ich mich auf den Weg zum Strand, wo ich mich entspannte und wenig herumlief. Geschwommen bin ich auch ein wenig. Haie hab ich nicht gesehen und es haben auch keine an mir geknabbert.


(keine Ahnung was der Typ auf dem Bild macht...)

Herr von Armin von Wessel im Aussieland, ein Banenenbaum in seinem Garten stand:

Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück mit Armin auf, ein bisschen Holz zu bewegen. Er hatte sich nämlich auf einer Auktion ein bisschen Holz gekauft, mit dem er noch einen Schuppen bauen wollte. Er hat nämlich außer dem hier keine Unterstellmöglichkeiten für Maschinen und Co. Wenn man nur die Gehöfte in D gewöhnt ist, ist das schon etwas ungewöhnlich. Das Holz musste in seinen Schuppen rein drinne nei, damit es nicht so nass wird.

Da ist die Hälfte von dem Holz schon in dem Schuppen.
Nachdem das geschafft war, fuhren wir zur Zuckerfabrik und ich bekam von David, einem Ingeniur eine Privatführung. Armin war zwar auch dabei, er kannte das aber schon und hatte seine Videokamera dabei um das ganze aufzunehmen. Ein Kopie des Films habe ich auch bekommen. David gab sich viel Mühe mir die verschiedenen Stationen der Zuckerherstellung zu zeigen und machte mir sogar eine Zeichnung, die ich behalten habe. Es war wirklich sehr interessant und beeindruckend. Die Zuckerrohrfaser, die nicht gebraucht wird, wird verbrannt und die gewonnene Energie für die Zuckerherstellung genutzt. Überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Als ich zugegen war, waren es zwölf Megawatt. Die Leistung betrug insgesamt, 20 mW glaube ich.

Da isser:



Nach der Führung kümmerte sich Armin weiter um sein Zuckerrohr und sptitzte und düngte es. Ich machte einen kleinen Mittagsschlaf und machte mich dann auf den Weg nach Woodgate Beach. Da ich mich mit meinem Tankinhalt verschätzte, musste ich am dortigen Karavanpark für 1,80$/Liter Benzin Tanken um zurück nach Childers zu kommen.
Den Tag danach fuhr ich dann mit Armin, der am Donnerstag seinen Babysittertag hatte, und dementsprechend Stevie ein bisschen durch die Gegend. Armin zeigte mir die Landwirtschaftlichen Facetten der Gegend und den Staudamm. Außerdem waren wir in Bundaberg, wo ich dann zum ersten Mal in OZ beim Aldi und bei Sizzlers war. Dort fraß ich mich voll, da es dort eine vielfältige Salatbar mit All you can eat gab.

Tomatenanbau, eine ganz eine dreckige Geschichte.

Auch die Tomaten werden gespritzt.

Der Staudamm
Am nächsten Tag machte ich mich gegen neun Uhr auf den Weg nach Brisbane. Aber vorher machten wir noch ein Photo:

Das ist übrigens T-Bone, der Hund von Sandra. Er hat bei einem Autounfall ein Bein verloren und ich finde es beeidruckend, wie gut er damit zurecht kommt. Netter Hund...
Armin gab mir noch den guten Tipp am Rainbow Beach vorbei zu schaun, welcher so halb auf dem Weg lag. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich konnte mich mal wieder von der wunderschönen Natur begeistern lassen. Leider war das Wetter nicht so prickelnd und auf dem Rückweg zu meinem Auto wurde ich dann noch ein bisschen nass.






Gegen Abend kam ich dann in Brisbane an, wo ich mit Janna und Hanna traf, zwei Aupairmädchen und ich das Nachtleben Brisbanes kennen lernte. In der Stadt trafen wir dann auch noch den Kiwi David, einen Bekannten von Janna. Nach einer drogenreichen Nacht, traf mich dann das harte Backpackerleben, denn ich wachte verkatert in meinem Auto auf und ich entschied mich, eine vernünftige Schlafunterlage zu kaufen. Nachdem ich mir verschiedene Alternativen angeschaut hatte, kaufte ich mir eine Luftmatratze mit einem knapp 10cm dickem Schaumstoffkern, die sich bis jetzt sehr gut bewährt hat und ich denke die fümmunnooinzich Dollar sind gut investiert.
Am Samstagnachmittag besuchte ich außer den Campingläden das Lone Pine Koala sanctuary, wo es massenweise Koalas, komische Vögel (apropos…in Brisbane laufen Typen rum, JungeJunge, ist halt Großstadt aber für einen Benser gibt’s dann erstmal viel zu gucken und Kopf zu schütteln. Ich habe junge Menschen in meinem Alter gesehen, die sich ihre Haare GRAU gefärbt haben!) und viele Kangurus zu sehen gab.
Der Eintritt kostete stolze 30$, wenn man wollte konnte man außerdem ein Photo mit einem Koala auf dem Arm machen lassen. War natürlich nicht im Eintritt inklusive sondern kostete nochmal 16 $. Deswegen habe ich auch NICHT gemacht. Ich hab schon von einigen Backpackern gehört(bevorzugt Weibliche), dass „einen Koala knuddeln“ auf ihrer „To do- Liste“ für Australien stünde. Laaaangweilig: meine To Do Liste sieht bis jetzt so aus:
Ein Opossum vom Baum schütteln: Jawoll!
Von der Story Bridge in Brisbane pinkeln: Erledigt!
Ein Opossum wie Lars Ricken im CL Finale`97 durch die Luft heben: Done!
Am Samstagabend fuhr ich dann zum Nudgee Beach und war nicht in der Stadt unterwegs, da ich unter ekelhaften Halsschmerzen litt und mich früh auf meiner wunderbaren Matratze schlafen legte. Außer mir waren da auch noch zwei andere Backpacker, Lena und Sandy aus Hessen. Im Laufe der Woche lernte ich dort auch noch Robin und Arne aus Berlin und Philip aus dem Westerwald kennen.
Mit letzterem war ich in den letzten Tagen wieder unterwegs, da ich nach einer Woche Arbeit wieder Urlaub brauchte. Eigentlich wollte ich nur das Wochenende in Brisbane bleiben, aber da das Wetter so schlecht war und deswegen auf Tyunga wenig Arbeit ist, habe ich mir die ganze Woche frei genommen und und bin nun in Noosa in einer Wäscherei. Nach ein paar Tagen guten Wetters, ist es jetzt wieder fies am regnen. Dieso Nacht von 7 pm bis 7 am 12h am Stück. Da kriegste voll de Breschreiz…
Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu meinem Urlaub im November. Die Woche in Brisbane verbrachte ich dann noch folgendermaßen. Am Sonntag fuhr ich mit Janna und Hanna (aber nicht Hanni und Nanni^^) in den Lamington Nationalpark. Dort gab es wieder viel zu sehen, unter anderem vom Treetop Walk und einen obergeilen Wasserfall.




Den Rest der Woche war ich dann mit anderen oder allein in Brisbane unterwegs und erkundete die Stadt. Sehr gut gefallen hat mir die Southbank mit künstlichem Strand, kostenlosen Museen, Universität, Staatsbücherei, schönen Rasenflächen und vielem mehr. Die Innenstadt war nicht so besonders und austauschbar, meiner Meinung nach. Schön war der Markt am Mittwoch auf dem Platz in der Nähe der Victoria Bridge.
Am Samstag war an der Southbank auch ein Markt über den ich mit Philip geschlendert bin. Einige Nächte haben wir auch am Mowbray Park verbracht. Die einzige Voraussetzung, die ein Auto Backpacker an seinen Schlafplatz stellt sind nach Möglichkeit Toiletten und wenn es ganz gut ist, auch eine Dusche. Die Toiletten am Mowbray Park waren nicht so sauber aber besser als in Park hintern Busch den Haufen machen. Am 2. Freitag in Brisbane, waren Philip und ich mit Stefanie (noch ein Aupair^^) und Janna noch mal unterwegs und haben zwei Amis aus San Diego kennen gelernt. Nette Kerle, konnten auch ein paar Zaubertricks, wie man sich so fesche Typen aus Amerika halt so vorstellt. Am Samstagabend wurde ich in meinem Auto liegend von einer Französin angesprochen, ob ich nicht mit zu deren Gruppe (bestehend aus Schweizern, Deutschen und Franzosen) an den Fluss setzten wollte. Nachdem ich wieder halbwegs wach war, schnappte ich mir meine Flasche Bundy und die Cola Flasche und gesellte mich zu ihnen. Dort gab es schlechten Wein, gute und lustige Konversation, weswegen ich mich amüsierte und sogar mal wieder ein paar Worte französisch sprach. Am Sonntag fuhr ich dann wieder gen Tyunga. Schön wars…
Einfach herrlich…
Am Sonntag hackte ich ca 50ha Mais und bekämpfte die Unkräuter zwischen den Reihen mit Herbiziden. Dabei musste ich auch zum ersten Mal in meinem Leben eine Spritzmischung anrühren. Wobei Spritzen wirklich eine hässliche Sache ist...den Chemikalien riecht man ihre Wirkung schon an und es gibt kaum etwas unschöneres als eine totgespritzte Pflanze. Auch ganz unabhängig von meinem Heimbetrieb aus betracht.
Auf jeden Fall machte ich mich dann am Montagmorgen auf den Weg zu Armin, nachdem ich die Wäsche gewaschen und mit einem großen Frühstücck versuchte den Kühlschrank so weit wie möglich zu leeren. Leider war ich irgendwann satt und musste den Rest (es war aber nicht viel) wegschmeißen. Am Nachmittag kam ich dann in Childers(spricht man übrigens: Tschillders) an und schaute mich ein wenig um. Das beinhaltete den Besuch des Infozentrums, die es hier in jeder größeren Stadt gibt. Dort musste ich erfahren, dass Childers traurige Berühmtheit erlangt hat, da vor einigen Jahren 15 Backpacker im Hostel verbrannt ist, das von einem Alkoholiker angezündet wurde. Notausgänge waren wohl keine vorhanden. Dafür gibt es nun einen Gedenkraum, für den ich mir einige Minuten nahm. Danach nahm ich Kontakt mit Armin auf und nach einigem Suchen traf ich ihn auch auf der einer seiner zwei Farmen. Bemerkenswert ist die rote Vulkanerde, die in dem Gebiet vorherrschend ist und meinem weißen Auto ein wenig Farbe gab. Armin zeigte mir seine Farmen, die er in einem schlechten Zustand (also verunkrautet und verwildert) gekauft hat und in mühsamer Arbeit auf Vordermann gebracht hat. So hat er zum Beispiel einige Hektar Zuckerrohr mit der Rückenspritze bearbeitet und ist nun in der Gegend dafür bekannt. Am gleichen Tag zeigte er mir noch die Zuckerrohrernte mit Zuckerrohrvollernter und zwei Schleppern, die das Zuckerrohr auf die Zuckerrohrzüge laden.



Abends lernte ich seine nette Frau Sandra kennen, die aus den Staaten kommt und hier Lehrerin ist. Weiterhin war da Stevie, der, wenn ihm was nicht passt oder Hunger /Durst hat anfängt zu heulen… Achso, vielleicht hätt ich vorher sagen sollen, dass er erst 14 Monate alt ist und sonst schwer in Ordnung.

Nach zwei Tagen habe ich sogar mit ihm gespielt und bin mit ihm durchs Haus gewandert. Ganz allein laufen kann er nämlich noch nicht und da ich auch aus eigener Erfahrung weiss wie blöd das ist (Georg >2.0 Promille) habe ich mich des Öfteren erbarmt und ihm den kleinen Finger gereicht. Damit war er dann auch zufrieden und ist ganz putzig durchs ganze Haus getapst. Stevie bestimmt außerdem wann im Haus aufgestanden wird(ca viertel nach 5) , da er dann Hunger bekommt. Ich hab meist so bis 6 geschlafen und dann mit den anderen gefrühstückt. Am Dienstag habe ich mich morgens noch ein bisschen entspannt und bin dann Richtung Bundaberg aufgebrochen. Dort habe ich mich ein wenig umgeschaut und eine Brennereibesichtigung organisiert. In Bundaberg hab ich dann noch folgends entdeckt:
Ich würde euch gern erzählen wie die Brennereibesichtigung war, ich kann es aber leider nicht, da ich mich bei der Rumverköstigung nach der Führung dermaßen abgeschossen habe, dass ich nichts mehr weiss. Aufgewacht bin ich wie das Gogoviech Dickschädel…klasse Aktion…
Neeeeiiin, Quatsch mit Soße. Die Führung war sehr interessant und der Führer(oder soll ich Guide sagen?!^^) war ein lustiger Typ. Fotos durfte ich dort leider keine machen, da elektronische Geräte aufgrund der Explosionsgefahr des hochprozentigen leider nicht erlaubt waren. Im Nachhinein wundere ich mich deswegen ein bisschen über den Einbrecherschutz. Ein Hochspannungszaun mit mehreren tausend Volt… nicht meine Sorge. Der Zaun ist dafür da, dass keiner dort eindringt und was von dem Rum im Wert von mehreren Millionen Dollars klaut, der in den riesigen Eichenfässern lagert. Als ich dann auch ein wenig was von dem Rum probiert und ihn für gut befunden hatte, machte ich mich auf den Weg zum Strand, wo ich mich entspannte und wenig herumlief. Geschwommen bin ich auch ein wenig. Haie hab ich nicht gesehen und es haben auch keine an mir geknabbert.


(keine Ahnung was der Typ auf dem Bild macht...)

Herr von Armin von Wessel im Aussieland, ein Banenenbaum in seinem Garten stand:

Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück mit Armin auf, ein bisschen Holz zu bewegen. Er hatte sich nämlich auf einer Auktion ein bisschen Holz gekauft, mit dem er noch einen Schuppen bauen wollte. Er hat nämlich außer dem hier keine Unterstellmöglichkeiten für Maschinen und Co. Wenn man nur die Gehöfte in D gewöhnt ist, ist das schon etwas ungewöhnlich. Das Holz musste in seinen Schuppen rein drinne nei, damit es nicht so nass wird.

Da ist die Hälfte von dem Holz schon in dem Schuppen.
Nachdem das geschafft war, fuhren wir zur Zuckerfabrik und ich bekam von David, einem Ingeniur eine Privatführung. Armin war zwar auch dabei, er kannte das aber schon und hatte seine Videokamera dabei um das ganze aufzunehmen. Ein Kopie des Films habe ich auch bekommen. David gab sich viel Mühe mir die verschiedenen Stationen der Zuckerherstellung zu zeigen und machte mir sogar eine Zeichnung, die ich behalten habe. Es war wirklich sehr interessant und beeindruckend. Die Zuckerrohrfaser, die nicht gebraucht wird, wird verbrannt und die gewonnene Energie für die Zuckerherstellung genutzt. Überschüssige Energie wird ins Stromnetz eingespeist. Als ich zugegen war, waren es zwölf Megawatt. Die Leistung betrug insgesamt, 20 mW glaube ich.

Da isser:



Nach der Führung kümmerte sich Armin weiter um sein Zuckerrohr und sptitzte und düngte es. Ich machte einen kleinen Mittagsschlaf und machte mich dann auf den Weg nach Woodgate Beach. Da ich mich mit meinem Tankinhalt verschätzte, musste ich am dortigen Karavanpark für 1,80$/Liter Benzin Tanken um zurück nach Childers zu kommen.
Den Tag danach fuhr ich dann mit Armin, der am Donnerstag seinen Babysittertag hatte, und dementsprechend Stevie ein bisschen durch die Gegend. Armin zeigte mir die Landwirtschaftlichen Facetten der Gegend und den Staudamm. Außerdem waren wir in Bundaberg, wo ich dann zum ersten Mal in OZ beim Aldi und bei Sizzlers war. Dort fraß ich mich voll, da es dort eine vielfältige Salatbar mit All you can eat gab.

Tomatenanbau, eine ganz eine dreckige Geschichte.

Auch die Tomaten werden gespritzt.

Der Staudamm
Am nächsten Tag machte ich mich gegen neun Uhr auf den Weg nach Brisbane. Aber vorher machten wir noch ein Photo:

Das ist übrigens T-Bone, der Hund von Sandra. Er hat bei einem Autounfall ein Bein verloren und ich finde es beeidruckend, wie gut er damit zurecht kommt. Netter Hund...
Armin gab mir noch den guten Tipp am Rainbow Beach vorbei zu schaun, welcher so halb auf dem Weg lag. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich konnte mich mal wieder von der wunderschönen Natur begeistern lassen. Leider war das Wetter nicht so prickelnd und auf dem Rückweg zu meinem Auto wurde ich dann noch ein bisschen nass.






Gegen Abend kam ich dann in Brisbane an, wo ich mit Janna und Hanna traf, zwei Aupairmädchen und ich das Nachtleben Brisbanes kennen lernte. In der Stadt trafen wir dann auch noch den Kiwi David, einen Bekannten von Janna. Nach einer drogenreichen Nacht, traf mich dann das harte Backpackerleben, denn ich wachte verkatert in meinem Auto auf und ich entschied mich, eine vernünftige Schlafunterlage zu kaufen. Nachdem ich mir verschiedene Alternativen angeschaut hatte, kaufte ich mir eine Luftmatratze mit einem knapp 10cm dickem Schaumstoffkern, die sich bis jetzt sehr gut bewährt hat und ich denke die fümmunnooinzich Dollar sind gut investiert.
Am Samstagnachmittag besuchte ich außer den Campingläden das Lone Pine Koala sanctuary, wo es massenweise Koalas, komische Vögel (apropos…in Brisbane laufen Typen rum, JungeJunge, ist halt Großstadt aber für einen Benser gibt’s dann erstmal viel zu gucken und Kopf zu schütteln. Ich habe junge Menschen in meinem Alter gesehen, die sich ihre Haare GRAU gefärbt haben!) und viele Kangurus zu sehen gab.
Der Eintritt kostete stolze 30$, wenn man wollte konnte man außerdem ein Photo mit einem Koala auf dem Arm machen lassen. War natürlich nicht im Eintritt inklusive sondern kostete nochmal 16 $. Deswegen habe ich auch NICHT gemacht. Ich hab schon von einigen Backpackern gehört(bevorzugt Weibliche), dass „einen Koala knuddeln“ auf ihrer „To do- Liste“ für Australien stünde. Laaaangweilig: meine To Do Liste sieht bis jetzt so aus:
Ein Opossum vom Baum schütteln: Jawoll!
Von der Story Bridge in Brisbane pinkeln: Erledigt!
Ein Opossum wie Lars Ricken im CL Finale`97 durch die Luft heben: Done!
Am Samstagabend fuhr ich dann zum Nudgee Beach und war nicht in der Stadt unterwegs, da ich unter ekelhaften Halsschmerzen litt und mich früh auf meiner wunderbaren Matratze schlafen legte. Außer mir waren da auch noch zwei andere Backpacker, Lena und Sandy aus Hessen. Im Laufe der Woche lernte ich dort auch noch Robin und Arne aus Berlin und Philip aus dem Westerwald kennen.
Mit letzterem war ich in den letzten Tagen wieder unterwegs, da ich nach einer Woche Arbeit wieder Urlaub brauchte. Eigentlich wollte ich nur das Wochenende in Brisbane bleiben, aber da das Wetter so schlecht war und deswegen auf Tyunga wenig Arbeit ist, habe ich mir die ganze Woche frei genommen und und bin nun in Noosa in einer Wäscherei. Nach ein paar Tagen guten Wetters, ist es jetzt wieder fies am regnen. Dieso Nacht von 7 pm bis 7 am 12h am Stück. Da kriegste voll de Breschreiz…
Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu meinem Urlaub im November. Die Woche in Brisbane verbrachte ich dann noch folgendermaßen. Am Sonntag fuhr ich mit Janna und Hanna (aber nicht Hanni und Nanni^^) in den Lamington Nationalpark. Dort gab es wieder viel zu sehen, unter anderem vom Treetop Walk und einen obergeilen Wasserfall.




Den Rest der Woche war ich dann mit anderen oder allein in Brisbane unterwegs und erkundete die Stadt. Sehr gut gefallen hat mir die Southbank mit künstlichem Strand, kostenlosen Museen, Universität, Staatsbücherei, schönen Rasenflächen und vielem mehr. Die Innenstadt war nicht so besonders und austauschbar, meiner Meinung nach. Schön war der Markt am Mittwoch auf dem Platz in der Nähe der Victoria Bridge.
Am Samstag war an der Southbank auch ein Markt über den ich mit Philip geschlendert bin. Einige Nächte haben wir auch am Mowbray Park verbracht. Die einzige Voraussetzung, die ein Auto Backpacker an seinen Schlafplatz stellt sind nach Möglichkeit Toiletten und wenn es ganz gut ist, auch eine Dusche. Die Toiletten am Mowbray Park waren nicht so sauber aber besser als in Park hintern Busch den Haufen machen. Am 2. Freitag in Brisbane, waren Philip und ich mit Stefanie (noch ein Aupair^^) und Janna noch mal unterwegs und haben zwei Amis aus San Diego kennen gelernt. Nette Kerle, konnten auch ein paar Zaubertricks, wie man sich so fesche Typen aus Amerika halt so vorstellt. Am Samstagabend wurde ich in meinem Auto liegend von einer Französin angesprochen, ob ich nicht mit zu deren Gruppe (bestehend aus Schweizern, Deutschen und Franzosen) an den Fluss setzten wollte. Nachdem ich wieder halbwegs wach war, schnappte ich mir meine Flasche Bundy und die Cola Flasche und gesellte mich zu ihnen. Dort gab es schlechten Wein, gute und lustige Konversation, weswegen ich mich amüsierte und sogar mal wieder ein paar Worte französisch sprach. Am Sonntag fuhr ich dann wieder gen Tyunga. Schön wars…
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