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Donnerstag, 11. November 2010
Im Frühtau zu Berge, wir ziehen...fallera!
georgk, 05:48h
Mein Ausflug zu den Bunya Mountains ist nun auch schon wieder fast zwei Wochen her, aber ich komme einfach nicht öfter dazu, euch an meinem Leben teilhaben zu lassen. Also: Sonntag, dem ähm…letzen Sonntag im Oktober halt, fuhr ich mit dem Aupair von Jojos Familie (was es mittlerweile nicht mehr ist, da sie am Montag die Taschen gepackt hat und mittlerweile in Neuseeland ihr Unwesen treibt und schon ihre teure Isomatte verloren hat) in die Bunya Mountains. Nach gut zweieinhalb Stunden Fahrt gen Nordosten waren wir dann auch da und der Ford musste zeigen was er kann. Die Straßen waren sehr steil und es war manchmal sogar nötig in den 2. Gang zurück zu schalten. In den Bunya Mountains suchten wir uns dann ein Plätzchen, von dem man aus wunderbare Wandertouren starten konnte.
Kurzer Einschub: Gerade ist hier ein kleiner Gecko am Insektengitter und jagt fleißig dreckelige Insekten. So ein gutes Tier. Macht furchtbar Spaß dem kleinen putzigen Tierchen dabei zuzuschauen. Ich liebe diese kleinen Eidechsen und ich HASSE alles was 6 Beine hat. Am liebsten würde ich eine Zeitreise machen und dort, wo die Insekten ihren Platz in der Evolution einnehmen eine kleine Manipulation vornehmen und an der Insekten statt, laufende Gummibärchen und andere Dinge aus der Color Rado Packung die natürliche Selektion überstehen lassen. Schön wär die Welt ( und fett die Menschheit…)!
Weiter geht’s: Dann waren wir also in, fällt mir doch gerade der Name nicht ein! Und das obwohl ich nun schon seit Wochen keinen Alkoholmissbrauch mehr betrieben habe; ich glaube es wird mal wieder Zeit ein paar überflüssige Gehirnzellen los zu werden! Auf jeden Fall entschieden wir uns eine für eine vier Kilometer lange Wanderroute und zogen los. Das war dann echt klasse da.

Viele kleine Bächlein schlängelten sich von Wasserfällen unterbrochen durch den Waldboden.

Ganz cool, mit Wanderkarte im Gürtel..;)
Man hörte viele komische Vögel und andere Tiere. Zudem waren die Bäume groß und mächtig, wie ihr auf den Photos sehen könnt.


Ich nenne ihn aber trotzdem nur einen Halbregenwald, da die Pflanzendichte hätte höher sein können und es halt nicht das typische Regenwaldklima war. Trotzdem eine sehr tolle Erfahrung.

Leider zeigte sich der Wald an einer Stelle nicht von seiner besten Seite. Direkt am Wanderweg stießen wir auf folgendes:

Nach einer kurzen Analyse kam ich zu folgendem Ergebnis: Es kann sich nur um ein Arschloch handeln! So eine Sauerei! Da sind Familien mit Kleinkindern langgegangen und nicht mal der Versuch dieses unschöne Ding zu kaschieren. „ So was hätte es früher nicht gegeben!“, war mein Kommentar und wir gingen weiter!
Auf dem Rückweg machten wir noch Rast bei „Hungry Jack’s“ (Burger King auf Australanesisch. Als der König der Burger nach Australien kam, gab es schon einen anderen Burger King und da wir nicht mehr im Mittelalter leben, wo der Burgerking des anderen Burgerkings Burgerburg belagert und sie mit Cheeseburgern beworfen hätte, sondern im 20. Jahrhundert (Ich warte schon auf den ersten Klugscheißer!), wo Namen durch Rechte gesichert sind, musste sich der König einen neuen Namen suchen und ist nun nur noch ein hungriger Jack….welch Schmach!).
Außerdem waren wir am Lake Broadwater, wo ich meine ersten lebenden Kängurus gesehen habe, welche mir auch gleich den Gefallen getan haben, ein bisschen herum zu hüpfen. Die allerersten Kängurus lagen am Straßenrand und waren wahrscheinlich schon auf dem Weg in den Hades, wo sie aus Ermangelung einer Münze einfach über den Styx hüpfen und so den armen Charon prellen. Sowas hätte es früher nicht gegeben.
In der Woche gibt es immer reichlich zu tun. So hatte es am Donnerstagabend geregnet und ich habe am Freitagmorgen die Halle ein wenig sauber gemacht:

Vorne seht ihr die sauberen Parzellen^^
In den letzten Tagen habe ich relativ viel auf dem Trecker gesessen und Land bearbeitet.

Hier Maisstoppeln mit einer Kreiselegge. Das auf 60 ha. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,5 ha pro Stunde, könnt ihr euch ausrechnen, wie oft die Kreiselegge kreiseln musste.
Dabei habe ich viele wunderschöne Sonnenuntergänge miterlebt.


Von der Abendsonne angestrahlter Regen
Da ich auch viel auf einem der neueren Trecker mit GPS gesessen habe, habe ich ihn einmal auf die Probe gestellt. Und zwar habe ich am Dienstag ein wenig länger gemacht. Da es hier ab sieben Uhr dunkel ist, musste ich auch im Dunkeln arbeiten. Als es also sehr dunkel war, habe ich, während des Arbeitens einfach das Licht am Trecker ausgemacht und saß im Düstern da, in der Meinung, so könne niemand geradeaus fahren! Aber nix…am Bildschirm konnte ich mitverfolgen, wie „il trattore“ nice’n straight weiterarbeitete.
Das war echt merkwürdig…ich konnte nichts sehen fuhr aber trotzdem schurgerade weiter. Technik die begeistert. Nach einer halben Minute Dunkelheit sprach dann aus den Tiefen der neun arbeitenden Zylinder John zu mir, John Deere: „ Jetzt mach endlich das Licht wieder an, du Depp, ich hab furchtbar Angst im Dunkeln!“ Da ich es mir mit meinem Mitarbeiter nicht verscherzen wollte, kam ich seiner Bitte nach und switchte die ca. 10 Arbeitsscheinwerfer des grünen Ungetüms wieder on.
Am Montag hatte ich dann sehr schönes Erlebnis! Ich hab Fabian getroffen. Zwar nicht zufällig aber trotzdem! Ein bisschen komisch war es schon, 16 000 km von daheim entfernt jemanden zu sehen, den man so gut kennt. Er ist mit dem Bus nach Toowoomba gekommen, damit er sich mein Auto zur Arbeitssuche ausleihen kann. Dabei war auch Pascal, einen Backpacker aus Regensburg, den er in Brisbane kennen gelernt hat und mit dem er jetzt erstmal unterwegs ist. Ich holte ihn also in Toowoomba ab und ging noch einmal einkaufen, damit ich für die Woche, für die er das Auto haben wollte, versorgt war. Danach fuhren wir nach Tyunga, damit ich wieder hier war und er das Auto hatte. Die Gelegenheit nutze ich, um ihm ein wenig von der Farm zu zeigen. Er war, ähnlich wie ich die ersten Tage, doch ein wenig beeindruckt, ob der schieren Weite und Größe der Felder und allem was dazu gehört. Nach zwei Stunden waren die beiden dann auch schon wieder weg, mit dem Ziel in der Nähe Zwiebeln zu schneiden. Als ich das Bob und Johannes am nächsten Morgen erzählte, meinten sie, es wäre keine gute Idee gewesen, das Auto zu verleihen, da ich es jetzt geruchstechnisch nicht wieder erkennen würde. Außerdem sagten sie mir, dass Zwiebelernte nicht so toll ist, da die Bezahlung meist schlecht ist. Das gleiche haben Fabian und sein Gefährte auch herausgefunden, und er rief mich am Dienstagnachmittag schon wieder an, dass er das Auto nicht mehr bräuchte und nun nach Cairns will ( wo er mittlerweile schon sein sollte), da hier in der Gegend gerade nichts wäre mit Fruitpicking. Also holten sie mich am Mittwochmorgen hier ab, ich fuhr die beiden nach Toowoomba, von dort fuhren sie wieder mit dem Bus nach Brisbane. Abends ging dann ein Flug nach Cairns. Wenigstens konnten sie mir sagen, dass man auch mit 2 leuten noch recht gut in dem Ford schlafen kann. Demnächst habe ich mal zwei Wochen frei und werde mal sehen, wie es allein in dem Wagen ist.
Ich verweise auch gerne noch mal auf:
http://profile.imageshack.us/user/georgk/
Da gibt es alle Bilder zusehen. Das hochladen, bzw. verlinken auf den Blog hier ist leider ein bisschen kompliziert. Schaut sie euch einfach da an!
Kurzer Einschub: Gerade ist hier ein kleiner Gecko am Insektengitter und jagt fleißig dreckelige Insekten. So ein gutes Tier. Macht furchtbar Spaß dem kleinen putzigen Tierchen dabei zuzuschauen. Ich liebe diese kleinen Eidechsen und ich HASSE alles was 6 Beine hat. Am liebsten würde ich eine Zeitreise machen und dort, wo die Insekten ihren Platz in der Evolution einnehmen eine kleine Manipulation vornehmen und an der Insekten statt, laufende Gummibärchen und andere Dinge aus der Color Rado Packung die natürliche Selektion überstehen lassen. Schön wär die Welt ( und fett die Menschheit…)!
Weiter geht’s: Dann waren wir also in, fällt mir doch gerade der Name nicht ein! Und das obwohl ich nun schon seit Wochen keinen Alkoholmissbrauch mehr betrieben habe; ich glaube es wird mal wieder Zeit ein paar überflüssige Gehirnzellen los zu werden! Auf jeden Fall entschieden wir uns eine für eine vier Kilometer lange Wanderroute und zogen los. Das war dann echt klasse da.

Viele kleine Bächlein schlängelten sich von Wasserfällen unterbrochen durch den Waldboden.

Ganz cool, mit Wanderkarte im Gürtel..;)
Man hörte viele komische Vögel und andere Tiere. Zudem waren die Bäume groß und mächtig, wie ihr auf den Photos sehen könnt.


Ich nenne ihn aber trotzdem nur einen Halbregenwald, da die Pflanzendichte hätte höher sein können und es halt nicht das typische Regenwaldklima war. Trotzdem eine sehr tolle Erfahrung.

Leider zeigte sich der Wald an einer Stelle nicht von seiner besten Seite. Direkt am Wanderweg stießen wir auf folgendes:

Nach einer kurzen Analyse kam ich zu folgendem Ergebnis: Es kann sich nur um ein Arschloch handeln! So eine Sauerei! Da sind Familien mit Kleinkindern langgegangen und nicht mal der Versuch dieses unschöne Ding zu kaschieren. „ So was hätte es früher nicht gegeben!“, war mein Kommentar und wir gingen weiter!
Auf dem Rückweg machten wir noch Rast bei „Hungry Jack’s“ (Burger King auf Australanesisch. Als der König der Burger nach Australien kam, gab es schon einen anderen Burger King und da wir nicht mehr im Mittelalter leben, wo der Burgerking des anderen Burgerkings Burgerburg belagert und sie mit Cheeseburgern beworfen hätte, sondern im 20. Jahrhundert (Ich warte schon auf den ersten Klugscheißer!), wo Namen durch Rechte gesichert sind, musste sich der König einen neuen Namen suchen und ist nun nur noch ein hungriger Jack….welch Schmach!).
Außerdem waren wir am Lake Broadwater, wo ich meine ersten lebenden Kängurus gesehen habe, welche mir auch gleich den Gefallen getan haben, ein bisschen herum zu hüpfen. Die allerersten Kängurus lagen am Straßenrand und waren wahrscheinlich schon auf dem Weg in den Hades, wo sie aus Ermangelung einer Münze einfach über den Styx hüpfen und so den armen Charon prellen. Sowas hätte es früher nicht gegeben.
In der Woche gibt es immer reichlich zu tun. So hatte es am Donnerstagabend geregnet und ich habe am Freitagmorgen die Halle ein wenig sauber gemacht:

Vorne seht ihr die sauberen Parzellen^^
In den letzten Tagen habe ich relativ viel auf dem Trecker gesessen und Land bearbeitet.

Hier Maisstoppeln mit einer Kreiselegge. Das auf 60 ha. Bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 4,5 ha pro Stunde, könnt ihr euch ausrechnen, wie oft die Kreiselegge kreiseln musste.
Dabei habe ich viele wunderschöne Sonnenuntergänge miterlebt.


Von der Abendsonne angestrahlter Regen
Da ich auch viel auf einem der neueren Trecker mit GPS gesessen habe, habe ich ihn einmal auf die Probe gestellt. Und zwar habe ich am Dienstag ein wenig länger gemacht. Da es hier ab sieben Uhr dunkel ist, musste ich auch im Dunkeln arbeiten. Als es also sehr dunkel war, habe ich, während des Arbeitens einfach das Licht am Trecker ausgemacht und saß im Düstern da, in der Meinung, so könne niemand geradeaus fahren! Aber nix…am Bildschirm konnte ich mitverfolgen, wie „il trattore“ nice’n straight weiterarbeitete.
Das war echt merkwürdig…ich konnte nichts sehen fuhr aber trotzdem schurgerade weiter. Technik die begeistert. Nach einer halben Minute Dunkelheit sprach dann aus den Tiefen der neun arbeitenden Zylinder John zu mir, John Deere: „ Jetzt mach endlich das Licht wieder an, du Depp, ich hab furchtbar Angst im Dunkeln!“ Da ich es mir mit meinem Mitarbeiter nicht verscherzen wollte, kam ich seiner Bitte nach und switchte die ca. 10 Arbeitsscheinwerfer des grünen Ungetüms wieder on.
Am Montag hatte ich dann sehr schönes Erlebnis! Ich hab Fabian getroffen. Zwar nicht zufällig aber trotzdem! Ein bisschen komisch war es schon, 16 000 km von daheim entfernt jemanden zu sehen, den man so gut kennt. Er ist mit dem Bus nach Toowoomba gekommen, damit er sich mein Auto zur Arbeitssuche ausleihen kann. Dabei war auch Pascal, einen Backpacker aus Regensburg, den er in Brisbane kennen gelernt hat und mit dem er jetzt erstmal unterwegs ist. Ich holte ihn also in Toowoomba ab und ging noch einmal einkaufen, damit ich für die Woche, für die er das Auto haben wollte, versorgt war. Danach fuhren wir nach Tyunga, damit ich wieder hier war und er das Auto hatte. Die Gelegenheit nutze ich, um ihm ein wenig von der Farm zu zeigen. Er war, ähnlich wie ich die ersten Tage, doch ein wenig beeindruckt, ob der schieren Weite und Größe der Felder und allem was dazu gehört. Nach zwei Stunden waren die beiden dann auch schon wieder weg, mit dem Ziel in der Nähe Zwiebeln zu schneiden. Als ich das Bob und Johannes am nächsten Morgen erzählte, meinten sie, es wäre keine gute Idee gewesen, das Auto zu verleihen, da ich es jetzt geruchstechnisch nicht wieder erkennen würde. Außerdem sagten sie mir, dass Zwiebelernte nicht so toll ist, da die Bezahlung meist schlecht ist. Das gleiche haben Fabian und sein Gefährte auch herausgefunden, und er rief mich am Dienstagnachmittag schon wieder an, dass er das Auto nicht mehr bräuchte und nun nach Cairns will ( wo er mittlerweile schon sein sollte), da hier in der Gegend gerade nichts wäre mit Fruitpicking. Also holten sie mich am Mittwochmorgen hier ab, ich fuhr die beiden nach Toowoomba, von dort fuhren sie wieder mit dem Bus nach Brisbane. Abends ging dann ein Flug nach Cairns. Wenigstens konnten sie mir sagen, dass man auch mit 2 leuten noch recht gut in dem Ford schlafen kann. Demnächst habe ich mal zwei Wochen frei und werde mal sehen, wie es allein in dem Wagen ist.
Ich verweise auch gerne noch mal auf:
http://profile.imageshack.us/user/georgk/
Da gibt es alle Bilder zusehen. Das hochladen, bzw. verlinken auf den Blog hier ist leider ein bisschen kompliziert. Schaut sie euch einfach da an!
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