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Dienstag, 19. Oktober 2010
Von Mücken und anderen Gefahren.
georgk, 07:27h
Es war einmal in einem fernen Land, in dem sich ein junger Bursch an der Arbeit versuchte. Dabei schnitt er sich an einem scharfkantigem Teil einer 200l Tonne mehrere milimeter in den kleinen finger der linken hand. Nachdem das erste pflaster unbrauchbar geworden war, behalf er sich mit Klopapier und tesafilm.
Da dies jedoch die präzision des fingers strak einschränkt und er ihn normalerweise zum drücken der shift taste benutze, wird er auf unbestimmte zeit auf groß und klein schreibung verzichten. Um die satzanfanfänge kümmert sich zum glück word(was wahrscheinlich auch das intelligenteste ist, was microsoft jemals zusatnde gebracht hat.)
Naja, kommen wir zum Thema. Da ich soviel so zu erzählen habe, werd ich heut mal von allem son bisschen was erzählen. Mal so nebenbei, ihr braucht euch wirklich keine sorgen machen, dass ich allein bin: An meinen Fenstern hängen tausende Insekten, die meisten davon Blutsaugend, die gern zu m Licht wollen, wie chilenische Kumpels. Wenn ich sie aber einlassen würde, wären sie wahrscheinlich alle innerhalb von 5min satt, ohne meinen Kühlschrank auch nur bemerkt zu haben und ich wäre um einige Liter Blut ärmer.
Denn wer‘ ick ma schildern, wat ick hier so am malochen bin. Über meinen ersten tag seid ihr ja schon aufgeklärt, deswegen komm ich zum zweiten. Montag abend und nachts hatte es noch geregnet, deswegen war feldarbeit nicht drin. Bob (der Vorarbeiter, den ich mittlerweile recht gut verstehe^^) nahm mich mit in die Silohalle und gab mir den auftrag, sie auszufegen. Da ihr nicht wisst, wie groß die halle ist, und ich auch gerade kein photo davon habe, sage ich euch einfach wie lange es gedauert hat, den boden von staub, dreckigen Maiskörnern und vogeldreck zu befreien. 3h war ich damit beschäftigt und fühlte mich währenddessen immer wieder an bestimmte griechische Sagengestalten erinnert. Also ganz so wild wars auch nicht und außerdem hat mir mein großvater die besten fegetechniken gelehrt. Leider konnte ich sie nicht anwenden, da das reiserbesenbinden auf dem betrieb hier keine tradition hat.
Zum glück musste ich das sweepen auch nicht an einem stück machen, da um viertel vor 9 johannes kam und mir anbot mich mit nach toowoomba zu nehmen um einzukaufen. Damit war mein arbeitsdienstag beendet und ich konnte mich mit den einkaufen von lebensmitteln beschäftigen. Klasse! Die auswahl an nachrungsmitteln gestaltet sich ähnlich wie in D, nur dass es dort kein känguru Steak gibt, dass ich mir auch gleich kaufte (schmeckt wie rinderfleisch, mit einem hauch von Rinderleber). Für meinen ersten einkauf bezahlte ich insgesamt ca 50 aus$ (enspr. Ca 35€). Für diese waren hätte ich in einem deutschen aldi vermutlich nicht mal einen Schein aus dem Portmonee holen müssen :P. Lebensmittel sind hier nämlich teurer.
Am Mittwoch machte ich dann erstmal mein Fegen zu ende (deswegen heißt es wahrscheinlich auch fegefeuer) und kümmerte mich dann um den Rahmen, den ich ich euch schon vorgestellt habe.
Das schöne hier ist, dass sich die arbeitstage als sehr vielfältig gestalten(weswegen ich meist gut Laune habe:
und man selten den ganzen tag nur eine tätigkeit hat. Natürlich gibt es auch sachen, die ich nicht so gern mache, aber das gehört dazu. Heute habe ich zum bespiel: 2 neue bolzen für oberlenker „gebastelt“ (mit winkelschleifer und schweißgerät, dann hat Bob mich in die hohe kunst des schweißbrennens eingeführt „havueverworkdwithanoxy, dschooodsch?“ . mit dem neu gewonnenen Wissen zerteilte ich einen alten rahmen einer spritze ( eventuell hatte sich der liebe gott da einen scherz erlaubt, von wegen bio bauer und spritze kaputt machen ^^) um die noch brauchbaren Teile von den unbrauchbaren zu trennen. Dann fuhr ich mit johannes zu bob, der mittlerweile auf mde feld war und „pigeon peas“ säte. Dort füllten wir die sämaschine auf und ich fuhr mit bob nach haus zum mittagessen. Nach dem „lunch“ beluden wir ein Pickup samt Anhänger mit Herbiziden und Baumwollsaatgut. ich nahm den Pickup und brachte ihn zur 5km entfernten zweigstelle der farm.
After that musste ich neben einem Bewässerungsgraben ein loch buddeln, das wir dann kurz vor feierabend mit Beton und einem Stahlpfeiler ausfüllten.

Aber zwischendurch hatte ich Zeit für einen kleinen afterlunchnap,

mir die wunderbar vielfältige Landschaft anzuscahun
und wir reinigten noch die Sämaschine und füllten sie mit Baumwollsaatgut auf, damit Bob baumwolle säen kann.
Das Bild ist noch vom mais drillen, der unterschied zu baumwolle ist, dass das saatgut blau ist(ganz ehrlich!!) Im Hintergund sehr ihrübrigens bob und seine sonnenbrille^^
Vor feiernabend(knock-off) noch schnell die betoneimer sauber machen und der arbeitstag ist finito!
Da dies jedoch die präzision des fingers strak einschränkt und er ihn normalerweise zum drücken der shift taste benutze, wird er auf unbestimmte zeit auf groß und klein schreibung verzichten. Um die satzanfanfänge kümmert sich zum glück word(was wahrscheinlich auch das intelligenteste ist, was microsoft jemals zusatnde gebracht hat.)
Naja, kommen wir zum Thema. Da ich soviel so zu erzählen habe, werd ich heut mal von allem son bisschen was erzählen. Mal so nebenbei, ihr braucht euch wirklich keine sorgen machen, dass ich allein bin: An meinen Fenstern hängen tausende Insekten, die meisten davon Blutsaugend, die gern zu m Licht wollen, wie chilenische Kumpels. Wenn ich sie aber einlassen würde, wären sie wahrscheinlich alle innerhalb von 5min satt, ohne meinen Kühlschrank auch nur bemerkt zu haben und ich wäre um einige Liter Blut ärmer.
Denn wer‘ ick ma schildern, wat ick hier so am malochen bin. Über meinen ersten tag seid ihr ja schon aufgeklärt, deswegen komm ich zum zweiten. Montag abend und nachts hatte es noch geregnet, deswegen war feldarbeit nicht drin. Bob (der Vorarbeiter, den ich mittlerweile recht gut verstehe^^) nahm mich mit in die Silohalle und gab mir den auftrag, sie auszufegen. Da ihr nicht wisst, wie groß die halle ist, und ich auch gerade kein photo davon habe, sage ich euch einfach wie lange es gedauert hat, den boden von staub, dreckigen Maiskörnern und vogeldreck zu befreien. 3h war ich damit beschäftigt und fühlte mich währenddessen immer wieder an bestimmte griechische Sagengestalten erinnert. Also ganz so wild wars auch nicht und außerdem hat mir mein großvater die besten fegetechniken gelehrt. Leider konnte ich sie nicht anwenden, da das reiserbesenbinden auf dem betrieb hier keine tradition hat.
Zum glück musste ich das sweepen auch nicht an einem stück machen, da um viertel vor 9 johannes kam und mir anbot mich mit nach toowoomba zu nehmen um einzukaufen. Damit war mein arbeitsdienstag beendet und ich konnte mich mit den einkaufen von lebensmitteln beschäftigen. Klasse! Die auswahl an nachrungsmitteln gestaltet sich ähnlich wie in D, nur dass es dort kein känguru Steak gibt, dass ich mir auch gleich kaufte (schmeckt wie rinderfleisch, mit einem hauch von Rinderleber). Für meinen ersten einkauf bezahlte ich insgesamt ca 50 aus$ (enspr. Ca 35€). Für diese waren hätte ich in einem deutschen aldi vermutlich nicht mal einen Schein aus dem Portmonee holen müssen :P. Lebensmittel sind hier nämlich teurer.
Am Mittwoch machte ich dann erstmal mein Fegen zu ende (deswegen heißt es wahrscheinlich auch fegefeuer) und kümmerte mich dann um den Rahmen, den ich ich euch schon vorgestellt habe.
Das schöne hier ist, dass sich die arbeitstage als sehr vielfältig gestalten(weswegen ich meist gut Laune habe:
und man selten den ganzen tag nur eine tätigkeit hat. Natürlich gibt es auch sachen, die ich nicht so gern mache, aber das gehört dazu. Heute habe ich zum bespiel: 2 neue bolzen für oberlenker „gebastelt“ (mit winkelschleifer und schweißgerät, dann hat Bob mich in die hohe kunst des schweißbrennens eingeführt „havueverworkdwithanoxy, dschooodsch?“ . mit dem neu gewonnenen Wissen zerteilte ich einen alten rahmen einer spritze ( eventuell hatte sich der liebe gott da einen scherz erlaubt, von wegen bio bauer und spritze kaputt machen ^^) um die noch brauchbaren Teile von den unbrauchbaren zu trennen. Dann fuhr ich mit johannes zu bob, der mittlerweile auf mde feld war und „pigeon peas“ säte. Dort füllten wir die sämaschine auf und ich fuhr mit bob nach haus zum mittagessen. Nach dem „lunch“ beluden wir ein Pickup samt Anhänger mit Herbiziden und Baumwollsaatgut. ich nahm den Pickup und brachte ihn zur 5km entfernten zweigstelle der farm.
After that musste ich neben einem Bewässerungsgraben ein loch buddeln, das wir dann kurz vor feierabend mit Beton und einem Stahlpfeiler ausfüllten.

Aber zwischendurch hatte ich Zeit für einen kleinen afterlunchnap,

mir die wunderbar vielfältige Landschaft anzuscahun
und wir reinigten noch die Sämaschine und füllten sie mit Baumwollsaatgut auf, damit Bob baumwolle säen kann.
Das Bild ist noch vom mais drillen, der unterschied zu baumwolle ist, dass das saatgut blau ist(ganz ehrlich!!) Im Hintergund sehr ihrübrigens bob und seine sonnenbrille^^
Vor feiernabend(knock-off) noch schnell die betoneimer sauber machen und der arbeitstag ist finito!
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